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Unsere Favoriten im Produktvergleich
Häufig gestellte Fragen & alle relevanten Infos

Im ersten Teil unseres Beitrags informieren wir ob es einen Camcorder Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Vergleich unterschiedlicher Camcorder. Die Geräte werden auch oft als Videokameras bezeichnet.

Direkt zu Teil 1: Testberichte Direkt zu Teil 2: Produktvergleich
Bester Camcorder Test

Welcher ist der beste Camcorder?


Ein Camcorder ist letztlich nichts anderes als eine Kamera. Jedoch besteht die Hauptaufgabe nicht darin, Fotos, sondern Videos aufzunehmen. Damit sind Camcorder bzw. Videorekorder hauptsächlich im Bereich der Videografie anzutreffen. Im direkten Vergleich mit normalen Kompaktkameras gibt es seitens der Camcorder jedoch praktisch keine Konkurrenz.

Beispielsweise ist die Sony Alpha 6300 als normale DSLM mit einer Videofunktion ausgestattet, die bei Camcordern ihresgleichen sucht. Erst im niedrigen und oberen Preisbereich unterhalb wenigen hundert Euro bzw. über mehreren tausend Euro sind Camcorder eine Alternative zur Fotokamera mit Videofunktion.

Camcorder Test: Übersicht zu Testberichten

OrganisationBesteht ein Camcorder Test?
Stiftung WarentestJa, bei der Stiftung Warentest ist ein Camcorder Test aus dem Jahr 2017 zu finden: Link
ökoTestLeider gibt es bei ökoTest keinen Camcorder Test.
Konsument.atJa, es besteht ein Camcorder Test: Link
Ktipp.chJa es gibt einen Camcorder Test aus dem Jahr 2014: Link
Camcorder Test und Testsieger

Bei einem Camcorder Test muss einiges beachtet werden

Wir haben bei den oben gelisteten Verbrauchermagazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach einem Camcorder Test gesucht. Die Zeitschriften sind für die Qualität ihrer Testberichte bekannt und führen meist repräsentative Praxistests durch.  Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Tabelle ebenfalls angegeben.

Wir schauen auf den Webseiten regelmäßig vorbei und aktualisieren die Tabelle, wenn ein neuer Testbericht veröffentlicht wird. Nur bei der Stiftung Warentest fanden wir einen aktuellen Camcorder Test. Konsument.at hat einen Test, der bereits älter als 10 Jahre ist und in dem sogar noch von Bandgeräten die Rede ist. Ktipp hingegen hat ebenfalls einen Camcorder Test, jedoch muss man erst bezahlen wenn man die Testsieger bzw. Testergebnisse sehen möchte.

Spoiler-Titel

Gibt es einen Camcorder Test von Stiftung Warentest?

Ja, es gibt einen Camcorder Test von der Stiftung Warentest. Wir haben ihn oben in der Tabelle verlinkt. Er stammt aus dem Jahr 2017 und ist damit relativ aktuell. Neben Camcordern wurden darin auch Actioncams getestet. Insgesamt umfasst der Test 322 Camcorder, wovon 71 Stück aktuell lieferbar sind.

Wie sollte ein Camcorder Test aufgebaut sein?

Ein Camcorder Test sollte zunächst allgemein erklären, was die wichtigen Funktionen sind und was sie bedeuten. Richtet er sich an eine Profi-Zielgruppe, kann das auch weggelassen werden. Dafür sollten jedoch auch kleine Details wie einzelne Elemente der Software oder beispielsweise die Temperatur beim Aufnehmen unter verschiedenen Szenarien mit drin sein.

Konkret richtet sich der Test also voll und ganz der Technik an dem Camcorder. Fotos sind dabei ebenso grundsätzlich wie direkte Bild- und Videovergleiche!

Am Ende muss ein abschließendes Fazit folgen, in dem der Camcorder mit anderen in einen kurzen Vergleich gesetzt wird. Hier erfolgen eventuell auch eine Kaufempfehlung bzw. eine Zielgruppen-Einordnung.

Camcorder Vergleich: Canon, Sony & weitere

Wir wechseln nun zu unserem Camcorder Vergleich den wir auf Basis von öffentlich verfügbaren Produktinformationen und bestehenden Kundenrezensionen erstellt haben. Die Camcorder wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild.

Ein Camcorder ist im Grunde eine Kamera. Deshalb lassen sich auch fast dieselben Kriterien darauf anwenden. Am wichtigsten sind hierbei Dinge wie die Auflösung, die Sensorgröße und das Objektiv. Natürlich spielt auch die Akkulaufzeit eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zur Fotokamera spielt bei einem Camcorder ein technisches Detail ganz besonders den Vorteil aus: Der Bildstabilisator. Deshalb ist dieser ein gesondertes Kriterium. Dabei reden wir übrigens von einem optischen Bildstabilisator. Wir zeigen ihnen weitere Eigenschaften dann gesammelt. Gleich vorweg: Die Camcorder sind allesamt sehr gut in ihrer Preisklasse.

Direkt zu den FULL-HD Camcordern Direkt zu den 4K Camcordern

Wir beginnen mit den Full-HD Videokameras:

Kaufempfehlung: Canon – LEGRIA HF G40

Angebot
Kaufempfehlung Action Cam TestMarke: Canon
Farbe: Schwarz
Auflösung: Full HD
Sensor: Canon HD CMOS PRO Sensor
Objektiv: 20-fach Zoomobjektiv mit 26,8 mm Weitwinkel
Bildstabilisator: JA
Eigenschaften: Instant-AF, USB, Video, IR Remote Control, Gesichtserkennung, …

Der Canon LEGRIA HF G40 ist im Camcorder Vergleich unsere Kaufempfehlung. Der Grund liegt unter anderem darin, dass es sich um einen Profi-Camcorder zu einem absolut guten Preis handelt. Der Autofokus reagiert schnell, das Objektiv ist spitze und die Konnektivität mit IR-Steuerung ist ebenfalls besonders. Als einziger Nachteil mag für manche die fehlende 4K Auflösung bedeutend sein. In Full HD dürfen Sie dafür aber ein sehr gutes Bild erwarten. Bewertung: Das Non-Plus Ultra im Full HD Bereich zu einem fairen Preis.


Preistipp: Panasonic – HC-V180EG-K

 Action Cam Testergebnis Marke: Panasonic
Farbe: Schwarz
Auflösung: Full HD
Sensor: 1/5.8-Zoll Sensor, 2,2 MP
Objektiv: 50x optischer Zoom, 90x intelligenter Zoom, 28 mm Weitwinkel
Bildstabilisator: Ja
Eigenschaften: Creative Control Funktionen

Im günstigen Preisbereich steht unser Preistipp von Panasonic im Vergleich: Der HC-V180EG-K. Natürlich darf man nicht dieselben Features wie bei unserer Kaufempfehlung von Canon erwarten. Doch für den Preis ist die Ausstattung angemessen: Auch hier bewegen wir uns im Full HD Bereich und verfügen über einen eingebauten Bildstabilisator. Hinzu kommt die hohe Flexibilität beim Zoomen. Bewertung: Sie suchen einen günstigen Camcorder, können auf 4K verzichten und begnügen sich mit dem Konnektivitäts-Minimum, wollen dafür aber gute Videoqualität? Dann ist diese Videokamera das richtige für Sie.


Panasonic – HC-V777EG-K

Marke: Panasonic
Farbe: Schwarz
Auflösung: Full HD
Sensor: 12,76 Megapixel Auflösung BSI MOS Sensor
Objektiv: Panasonic lens Objektiv mit 20-fach optischem Zoom, Brennweite von 4,08 – 81,6 mm
Bildstabilisator: Ja
Eigenschaften: HDMI, WiFi, Touchscreen (3 Zoll)

Eine kleine Besonderheit, welche sich bei Kameras erst gerade anfängt, durchzusetzen, ist die Bedienung per Touchscreen. Hier hat Panasonic mit seinem HC-V777EG-K alles richtiggemacht, denn die Bedienung fällt dadurch deutlich intuitiver aus. Auch sonst überzeugt der Camcorder für den dafür gebotenen Preis. Bewertung: Ein günstiger Einsteiger-Camcorder mit dennoch vergleichsweise guter Bildqualität.


SEREE – HDV-301S FHD

Angebot
Marke: SEREE
Farbe: Schwarz
Auflösung: Full HD
Sensor: 24 MP
Objektiv: Fisheye Weitwinkel
Bildstabilisator: Nein (nur digital)
Eigenschaften: Full HD bei 15 fps, 16-fach Digitalzoom, 3 Zoll Bildschirm, HDMI, AV, USB

Natürlich ist der SEREE HDV-301S FHD auf den ersten Blick ein echtes Schnäppchen. Doch auch wirklich nur dann, wenn man sich der Technik, die man kauft, voll bewusst ist. Wer beispielsweise normale bis schnelle Bewegungen damit aufzeichnen möchte, wird das in Full HD dank der geringen Framerate von 15 fps nicht Glücklich mit den Ergebnissen sein. Auch auf einen Bildstabilisator sowie ein Zoom (optisch) muss man verzichten. Bewertung: Ein günstiges Geschenk für die Kinder zum ersten ausprobieren.


Sony – HDR-CX240E

Angebot
Marke: Sony
Farbe: Schwarz
Auflösung: Full HD
Sensor: 1/5,8 Zoll Exmor R CMOS Sensor mit 2,2 Mio. Pixeln
Objektiv: ZEISS 29, 8-mm-Weitwinkelobjektiv
Bildstabilisator: Nein
Eigenschaften: USB, HDMI, Bionz X Bildprozessor

Noch ein Produkt von Sony hat es in unseren Camcorder Vergleich geschafft. Der HDR-CX240E. Er besticht zunächst durch gute technische Daten, die auf den zweiten Blick aber nicht mehr so toll aussehen und den Preis dann doch „normal“ erscheinen lassen. Einige Kunden bemängeln vor allem das wichtigste: Die Bildqualität. Bewertung: Erneut eine Empfehlung als Geschenk für Kinder und Jugendliche bzw. Einsteiger und Austester, die es mit der Videografie doch etwas ernster meinen.


Weiter geht es mit unseren Empfehlungen im Bereich der 4K Videokameras:

Kaufempfehlung: Sony – FDR-AX100E (4K)

Angebot
Marke: Sony
Farbe: Schwarz
Auflösung: 4K
Sensor: 1-EXMOR R CMOS Sensor
Objektiv: 29-mm-Zeiss Vario-Sonnar T* Weitwinkelobjektiv
Bildstabilisator: Ja
Eigenschaften: 3,5 Zoll Bildschirm, BIONZ X Bildprozessor, USB

Vom bekannten Elektronikkonzern Sony haben wir den FDR-AX100E im Camcorder Vergleich. Der Videorekorder hat die begehrte 4K Auflösung. Dafür ist er natürlich auch merklich teurer als Full-HD-Camcorder, denn obwohl die Sensoren ähnliche Attribute haben, muss eine viel schnellere und leistungsfähigere Elektronik her, um mit der erhöhten Anzahl Pixeln umgehen zu können. Bewertung: Ein 4K Camcorder, der kaum noch Wünsche offen lässt. Unser Kauftipp im 4K-Segment!


Preistipp: Panasonic – HC-VXF999 (4K)

Marke: Panasonic
Farbe: Schwarz
Auflösung: 4K
Sensor: BSI-Sensor
Objektiv: LEICA DICOMAR Objektiv mit 20x optischem Zoom
Bildstabilisator: Ja
Eigenschaften: SD Karte, USB, HDMI, 4K Bildbearbeitungsoptionen im Camcorder, hochwertiges Objektiv

Unter den 4K Modellen ist der Panasonic HC-VXF999 unser Preistipp. Der Grund ist folglich der günstige Preis! An den kommt selbst die Kaufempfehlung der Full HD Modelle von Canon nicht heran. Zudem wurde an Konnektivität und am Objektiv nicht gespart – dafür aber am Bildsensor. Bewertung: Ein preiswerter Camcorder für 4K Aufnahmen.


Sony – FDR-AX53 (4K)

Angebot
Marke: Sony
Farbe: Schwarz
Auflösung: 4K
Sensor: Exmor R CMOS Sensor
Objektiv: Zeiss Objektiv mit 20-fach optischem Zoom und Weitwinkel von 26,8mm
Bildstabilisator: Ja
Eigenschaften: Slow-Motion Aufnahmen mit 100 fps, 5.1 Surround Sound

Ebenfalls von Sony haben wir den FDR-AX53 als weiteren 4K Camcorder im Vergleich. Dieser ist sogar noch etwas günstiger als beim Panasonic, jedoch gibt es auch ein paar Einschränkungen der erstmal toll klingenden Features. Beispielsweise ist der Zeitlupenmodus auf 3 Sekunden begrenzt. Auch sonst sieht man sich als Videograf einigen Einschränkungen in der Kombination der Features gegenübergestellt. Bewertung: Ein guter Einteiger-Camcorder im 4K Bereich.


Häufig gestellte Fragen zu Videokameras:

Unterschied 4K und Full-HD

Der Unterschied zwischen Full HD und 4K liegt alleine in der Anzahl der Pixel. Während ein Full HD Bild 1920 x 1080 Pixel hat, verfügt ein 4K Bild über 3840 x 2160 Pixel. Das ist genau das doppelte an jeder Bildseite. Das wiederum führt insgesamt zu 4 Mal mehr Pixeln und damit zu einem schärferen Bild. Aber Vorsicht: Damit Sie 4K Bilder bzw. Videos auch richtig nutzen können, brauchen Sie einen Fernseher oder einen Monitor, der 4K (oder auch UHD) nativ unterstützt.

Kann man Videokameras günstig bei Media Markt / Saturn kaufen?

Ja, man kann auch im Elektro-Fachhandel wie bei Saturn, Media Markt oder expert günstig an einen Camcorder kommen. Warten Sie hierzu aber auf jeden Fall besondere Angebote ab. Auch auf den Webseiten der Fachmärkte gibt es häufig spezielle Angebote. Hier können sie sich in deren Online-Shops umsehen:

Mit PC verbinden?

Einen Camcorder verbindet man mit dem PC bzw. dem Computer in aller Regel über einen USB Anschluss. Jeder der hier gezeigten Camcorder verfügt über einen solchen. Sie können am PC dann auf den Speicher des Camcorders zugreifen. Manche Hersteller bieten sogar ein eigenes Programm zur Videobearbeitung.

Mit Beamer verbinden?

Mit dem Beamer verbinden Sie den Camcorder hingegen nicht via USB (wobei auch das teils funktioniert, wenn Sie nur auf den Speicher zugreifen wollen). Stattdessen nutzen Sie den HDMI Port. Darüber werden Bildsignale übertragen und Sie können die Videos am Camcorder wiedergeben und über den angeschlossenen Beamer ansehen.

Wo erhalte ich eine gute Camcorder Kaufberatung?

Eine gute Kaufberatung ist in erster Linie eine unabhängige Beratung. Die erhalten Sie leider kaum in einem Geschäft, sondern eher in diversen Internet-Foren und durch die eigene Recherche. Auch der Camcorder Test einer renommierten Verbraucherzeitschrift kann bei der Kaufentscheidung helfen. Da ein Camcorder letztlich aber ein Gerät ist, welches mit der Hand bedient wird und in der Hand liegt, müssen Sie am Ende auch auf die Ergonomie Acht geben – hier führt kaum ein Weg am echten Anfassen im Einzelhandel vorbei.

Wie günstig kaufen?

Wenn Sie günstig an einen Camcorder kommen wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Grundsätzlich sollten Sie Preise vergleichen. Haben Sie sich auf ein Modell eingeschossen, dann vergleichen Sie die Preise beispielsweise über die Plattform idealo oder check24. Um noch günstiger an einen Camcorder zu kommen, können Sie Schlussverkäufe oder besondere Marketing Kampagnen abwarten.

Dazu zählen beispielsweise Cashback Aktionen, welche von den großen Herstellern wie Canon, Nikon, Sony und Co. ab und zu ausgerufen werden. Oder aber Gutscheincodes von individuellen Dealseiten.

Immer noch zu teuer? Dann sollten Sie sich vielleicht doch nach einem anderen Camcorder Modell umsehen. Warum beispielsweise kaufen Sie nicht das Vorgängermodell? Eventuell reichen Ihnen die Features aus. Wenn Sie wissen, was Sie tun, können Sie auch gebraucht  bei Ebay kaufen.

Camcorder, Digitalkamera oder Spiegelreflex?

Wenn wir uns persönlich entscheiden müssten, würden wir eine Digitalkamera bevorzugen. Wir würden uns im mittleren Preissegment bei etwa 1000 Euro bewegen. Hier bekäme man beispielsweise mit der Sony Alpha 6300 und einem Wunsch-Objektiv mit Bildstabilisator eine wirklich extrem gute DSLM bzw. Digitalkamera für die Videografie und auch die Fotografie. 4K mit komplettem Sensor Read-out bei 30 fps, Full HD mit 60 fps, Wlan, Apps und vieles mehr! Noch dazu kommen wechselbare Objektive wie man es von Spiegelreflexkameras gewohnt ist – für Profis ein absolutes Muss.

Wie oft wird unsere Bestenliste aktualisiert?

Unsere Bestenliste wird etwa ca. einmal pro Jahr aktualisiert. Wir recherchieren ob die Videokameras in der Bestenliste noch aktuell und auf dem Markt erhältlich sind. Ist dies nicht der Fall nehmen wir die Produkte aus der Liste.

Außerdem schauen wir ob die Hersteller in der Zwischenzeit neue Vielversprechende Modelle entwickelt haben. Diese nehmen wir in unsere Übersicht mit auf. Es kann daher auch vorkommen, dass sich Kaufempfehlung und Preistipp in der Bestenliste hin und wieder ändert. Unser Ziel ist es den Produktvergleich immer Aktuell zu halten.

Die bekanntesten Marken?

SonyCanonPanasonicSEREEBesteker

Sony ist nicht nur in der Kamera-Sparte aktiv, sondern unterhält ein sehr breites Produktspektrum. Alles befindet sich aber im opto-elektronischen Bereich, weshalb der Hersteller hier auf einen breiten Pool an Know-How zurückgreifen kann. Das merkt man: Sony ist hinsichtlich Innovation immer im vorderen Bereich. Wer sich die Videokameras genauer ansehen möchte schaut am besten direkt auf der Webseite von Sony vorbei: https://www.sony.de/

Das japanische Unternehmen Canon wurde 1935 gegründet und ist wie auch Sony ein großer Elektronikkonzern, der sich jedoch eher in Richtung Kamera, Drucker, Kopierer und Co. ausrichtet an statt an der reinen Elektronik-Sparte wie Fernseher und Laptops (Sony). Canon ist dafür bei den Kameras, insbesondere den Spiegelreflexkameras, der Platzhirsch. Das aktuelle Videokamera-Produktsortiment kann man sich auf der Canon Webseite ansehen: https://www.canon.de/

Das Unternehmen Panasonic wurde 1918 gegründet und stammt ebenfalls aus Japan. Es ist wie auch Sony nicht nur in der Kamera-Branche, sondern zudem im HiFi- und Heimkino-Bereich vertreten. Beispielsweise gibt es auch Fernseher und Panels von Panasonic. Panasonic bietet ein breites Sortiment mit den verschiedensten Videokameras an. Einen guten Überblick erhält man auf der Webseite: http://www.panasonic.com/de/

Dieses Unternehmen ist eines von vielen, welches eher als Vertrieb oder Marke gesehen werden kann. Es produziert und insbesondere entwickelt keine eigenen Produkte, sondern kauft ein Grundprodukt günstig aus China bzw. lässt dort entwickeln und produzieren. Das Resultat ist ein auf die Marke gemünztes Produkt, welches in der Regel den Massenmarkt ansprechen soll und folglich günstig ist. Zu derartigen Unternehmen gibt es auch nur selten eine Homepage – hier konnten wir keine finden.

Dasselbe, was für SEREE gilt, gilt auch für Besteker. Ein weiteres Unternehmen, das als Marke auftritt und den Massenmarkt anspricht. Gerade auf Amazon finden sich von Besteker viele Angebote hinsichtlich Camcordern. Auch hier fanden wir keinen Link zur Firmenseite.

Sinnvolle Zubehöre und Erweiterungen

Mikrofon oder RecorderCamcorder TascheZusatzakkuSpeicherkarteStativFernbedienungWechselobjektiv

Eine der ersten Erweiterungen, welche wir uns beim Kauf unserer Kamera angeschafft haben, war ein Mikrofon. Klar, die Mikrofone von Camcordern sind besser als die von Kameras. Doch sie sind trotzdem viel schlechter, als reine Mikrofone. Wenn Ihr Camcorder keinen Mikrofon-Anschluss hat, nutzen Sie einen Rekorder und legen die Audio-Datei im Editor unter die Videodatei.

Gerade, wenn Sie den Camcorder unterwegs nutzen wollen, kommen Sie nicht um eine Tasche dafür herum. Andernfalls riskieren Sie nicht nur, dass der Camcorder ungeschützt ist. Sie haben Ihn im Rucksack auch nicht so schnell griffbereit.

Auch das ist nützlich und spätestens dann sinnvoll, wenn man mal länger am Stück filmen will. So müssen Sie nicht abwarten, bis der Akku geladen ist, sondern können gleich weiterfilmen.

Wie beim Akku auch ist die Speicherkarte ein weiteres Limit, an welches Sie stoßen, sollten Sie länger am Stück filmen. Holen Sie sich eine zweite Speicherkarte, um durchgehend zu filmen und – das vergessen viele – um Ihre Filme zu sichern!

Filme drehen Sie nicht immer aus der Hand. Tatsächlich bildet es sogar die Ausnahme. Sie brauchen für ruhige Aufnahmen ein Stativ! Alternativ können Sie das auch für die Beleuchtung oder das Mikrofon nutzen.

Ganz klar, eine Fernbedienung macht bei einem Camcorder durchaus Sinn. Nicht nur, dass die Kamera oft an unzugänglichen Stellen filmt, beispielsweise am Kamerakran bzw. an einer langen Stange. Auch für Tierfilme beispielsweise lohnt eine Fernbedienung.

Mit verschiedenen Objektiven sind Sie für unterschiedliche Szenen bestens gerüstet. Beispielsweise brauchen Sie im Innenraum ein Objektiv mit kleinerer Brennweite, um auf kurze Distanz mehr auf das Bild zu bekommen.

Erklärung wichtiger Funktionen

AuflösungZoomFramerateZeitlupeVideobearbeitungNachtsichtfunktion / InfrarotBildstabilisatorMikrofoneingang

Die Auflösung entscheidet später über die Schärfe des Bildes. Grundsätzlich gilt: Je höher, desto besser. Es gibt aber noch viele weitere Faktoren, welche die Bildqualität entscheiden. Ein Tipp: Wenn Ihr Video trotz hoher Auflösung keine gute Qualität aufweist, sorgen Sie für viel Licht! So viel, dass es Ihnen selbst fast schon zu hell ist.

Viele Videografen kommen um eine Zoomfunktion nicht herum. Mit einem Zoom können Sie beispielsweise in Szenen auf ein Objekt zoomen, um dessen Bedeutung hervorzuheben. Nutzen Sie falls möglich nur einen optischen Zoom, um die Auflösung bzw. die Bildqualität im Video konstant zu halten.

Die Framerate bestimmt die Qualität eines Videos (nicht die eines Bildes im Video!). Je höher, desto besser. Ab 30 fps (frames per second) sehen wir auch schnellere Bewegungen flüssig.

Je höher die Framerate eingestellt werden kann, desto stärker können Sie hinterher die Zeit verlangsamen. Beispiel: Nehmen Sie mit 60 fps auf, können Sie im Videobearbeitungs-Programm später auf 30 fps umstellen und ziehen eine Sekunde so auf 2 Sekunden in die Länge. Sie halbieren die Abspielgeschwindigkeit und sehen somit die 2-fache Zeitlupe.

Manche Camcorder bieten Ihnen die Möglichkeit, am Camcorder selbst einige Änderungen bezüglich der Videos vorzunehmen, sie also zu bearbeiten. Dazu zählen beispielsweise die Geradstellung oder verschiedene Filter. Sogar das Schneiden unterstützen manche Camcorder. Wir raten Ihnen dazu aber nur, wenn Sie Einsteiger sind. Sobald Sie einmal lernen, eine Videobearbeitungs-Software am PC zu bedienen, werden Sie nichts Anderes mehr wollen.

Sicher haben Sie schon einmal einen Horror-Film gesehen, in dem im Dunkeln gefilmt wurde. Das Bild der Kamera erschien dann grünlich. Die Kamera hat hier IR-Licht aufgenommen. Das kann übrigens nicht jede Kamera von Haus aus, denn viele haben einen vorgeschalteten IR Filter. Dieses Licht ist für den Menschen nicht sichtbar, für Kamerasensoren allerdings schon – wobei es hier auch wieder Abstufungen gibt.

Denn nicht jedes IR Licht kann von einer normalen Kamera „gesehen“ werden. Spezielle Wärmebildkameras können das wiederum. Sicher kennen Sie die Aufnahmen von Häusern für den Energiepass, welche mit roter und blauer Einfärbung zeigen, wo am Haus Energie verloren geht.

Ein Bildstabilisator ist eine Vorrichtung, die bei der Aufnahme das Bild stabilisiert. Es gibt optische und digitale Bildstabilisatoren. Letztere sind, wie beim digitalen Zoom, auch in der Nachbearbeitung anwendbar, jedoch mit einem Qualitätsverlust verbunden. Optische Bildstabilisatoren sind direkt am Sensor oder im Objektiv verbaut – oder gar nicht. Bei Fotografien mit kurzer Verschlusszeit braucht man eigentlich keinen Bildstabilisator. Man bemerkt Wackler einfach nicht. Bei einem Camcorder sind Bildstabilisatoren Pflicht. Ist keiner vorhanden, sollten Sie ein Stativ verwenden.

Auch das ist bei einem Camcorder eigentlich immer dabei: Der Mikrofoneingang erlaubt es, ein externes Mikro anzuschließen. Diese sind in der Regel viel besser als das interne. Sollte Ihr Camcorder keinen Mikrofonanschluss haben, gibt es auch hier jedoch einen Umweg: Holen Sie sich einen Rekorder und nehmen Sound damit extra auf. Legen Sie die Audiospur beim Nachbearbeiten dann unter die Videospur.

Erfahrungsberichte & Reviews

Erfahrungsberichte stellen eine weitere gute Informationsquelle dar um sich über Videokameras zu informieren. Reviews sind meist weniger ausführlich wie ein Videokamera Test von einem großen Magazin aber dennoch erfährt man viel über Handhabung der Geräte.

Erfahrungsbericht 1: Sony FDR-AX53Erfahrungsbericht 1: Panasonic HC-V180

In diesem Review wird der Camcorder Sony FDR-AX53 ausgiebig beurteilt.

In diesem Review zeigt der Käufer die Einstellungen seiner Panasonic HC-V180


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Camcorder Test & Vergleich 2018
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