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Im ersten Teil unseres Beitrags informieren wir ob es einen Kompaktkamera Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Vergleich unterschiedlicher Kompaktkameras. Die Geräte werden auch oft als Bridgekamera oder Digitalkamera bezeichnet.

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Eine Bridgekamera hat üblicherweise ein fest eingebautes Objektiv. Zudem handelt es sich in der Regel um eine Spiegelreflexkamera. Bridgekameras haben Ihren Nahmen deshalb, weil sie die Eigenschaften einer Kompaktkamera mit der einer Spiegelreflexkamera vereint. Das heißt, dass Kompaktkameras in der Regel ein fest eingebautes Objektiv haben, jedoch keine Spiegelreflexkamera sind.

Die Bildqualität solcher Kameras ist denen von Bridgekameras und Systemkameras gegenüber also im Nachteil. Dafür sind die Kompakten deutlich günstiger und beispielsweise einfacher mit einem Spritzwasserschutz auszustatten, da es kein Wechselobjektiv gibt.


Kompaktkamera Test: Übersicht zu Testberichten

OrganisationBesteht ein Kompaktkamera Test?
Stiftung WarentestNein, bisher ist bei der Stiftung Warentest kein Kompaktkamera Test vorhanden. Allerdings gibt es einen Digitalkamera Test, in dem auch die Kompakten gefasst sind: Link.
ÖKOTestLeider gibt es bei ÖKOTest keinen Kompaktkamera Test.
Konsument.atNein, es besteht auch hier kein Kompaktkamera Test, dafür ebenfalls ein Digitalkamera Test mit Kompakten: Link
Ktipp.chWir konnten hier mehrere Kompaktkamera Tests finden, jedoch nur als Verweis auf andere Herausgeber. Der aktuelle ist von Que Choisir: Link
Kompaktkamera Test Verleich

Bei einem Kompaktkamera Test gilt es einiges zu beachten

Weitere Informationen

Wir haben bei den oben gelisteten Verbrauchermagazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach einem Kompaktkamera Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Tabelle ebenfalls angegeben.

Wir schauen auf den Webseiten regelmäßig vorbei und aktualisieren die Tabelle, wenn ein neuer Testbericht veröffentlicht wird.

Bisher gibt es nur bei ÖKOTest  keinen passenden Testbericht. Besonders der Test der Stiftung Warentest ist erwähnenswert, ist er doch am größten und verzeichnet praktisch alle Digitalkameras, die seit einigen Jahren auf den Markt kommen. Insgesamt sind 1676 (!) Produkte im Test, wobei natürlich nicht alle davon lieferbar sind. Konkret sind es 331 Kameras. Auch der Test von Konsument.at ist aktuell und verzeichnet recht viele Produkte.

Wie sollte ein Kompaktkamera Test aufgebaut sein?

Ein Kompaktkamera Test muss sich zuerst mit einer kurzen Erklärung den einzelnen Kriterien widmen. Diese Kriterien müssen bei der Kamera untersucht und bewertet werden. Das schließt „Kleinigkeiten“ wie den Staubschutz oder dezente Auffälligkeiten in der Ergonomie mit ein. Werden mehrere Kameras getestet, muss ein direkter Vergleich stattfinden. Hier ist entsprechendes Bildmaterial natürlich unabdingbar.

Zum Abschluss fasst ein Fazit den Test in einen Rahmen und gibt eine Empfehlung – oder eben nicht. Im letzteren Fall sollten Alternativen genannt werden. Wichtig ist darauf zu achten, dass im Praxistest alle Kameras unter den gleichen Bedingungen getestet werden.


Kompaktkamera Vergleich: Canon, Nikon & weitere

Wir wechseln nun zu unserem Kompaktkamera Vergleich den wir auf Basis von öffentlich verfügbaren Produktinformationen und bestehenden Kundenrezensionen erstellt haben. Die Kompaktkameras wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild.

Da es sich bei einer Kompaktkamera eben auch nur um eine Kamera handelt, können wir hier fast dieselben Kriterien anwenden, die bei unseren anderen Kamera Vergleichen zum Einsatz kommen. Wichtig sind demnach Details über den Sensor, das Objektiv und über die maximale Auflösung im Video-Modus. Dabei sollte man den positiven Effekt eines eingebauten Bildstabilisators nicht vernachlässigen. Er wird ebenfalls extra angegeben. Hinzu kommt eine Ausweisung des eventuell vorhandenen Spritzwasserschutzes. Natürlich zeichnen wir auch den Preis aus. Die folgenden Kameras finden Sie in unserem Vergleich.

  • Canon PowerShot SX730 HS
  • Sony DSC-HX60
  • Canon PowerShot G9 X
  • Panasonic DMC-TZ71EG-S Lumix
  • Sony DSC-RX100 Cyber-shot
  • Nikon Coolpix A900 VNA910E1

Kaufempfehlung: Canon – PowerShot SX730 HS

Angebot
Kaufempfehlung Kompaktkamera TestMarke: Canon
Farbe: Schwarz
Sensor: CMOS 20,3 MP HS System
Objektiv: 4,3 bis 173 mm, 40fach optischer Zoom
Max. Auflösung Video: Full-HD mit 60 fps
Bildstabilisator: Ja, 5-Achsen Dynamic IS Bildstabilisator
Spritzwasserschutz: Nein
Eigenschaften: Hochklappbares LCD für Selfies, mit digitalem Zoom 80facher Zoom, inkl. Handschlaufe WS-800, Bluetooth

Die PowerShot SX730 HS von Canon hat es im Vergleich auf den Platz unserer Kaufempfehlung geschafft. Auf Amazon ist die Kamera der Bestseller Nr.1 in der Kategorie „Digitale Kompaktkameras“. Sie ist nicht nur relativ günstig, sondern hat für den Preis recht viel zu bieten. Beeindruckt hat uns beispielsweise der gute Bildstabilisator in Verbindung mit der FullHD 60fps Videofunktion. Tatsächlich eignet sich die Kamera sehr gut für Selfies, da der Bildschirm um 180 Grad nach oben gedreht werden kann. Bewertung: Eine sehr gute Kompaktkamera mit erstklassiger Selfie-Funktion.


Preistipp: Sony – DSC-HX60

Angebot
Kompaktkamera Testergebnis Marke: Sony
Farbe: Schwarz
Sensor: EXMOR R CMOS Sensor Typ 1/2,3 Zoll (7,76 mm), 20,4 Megapixel
Objektiv: G-Objektiv von Sony: F 3,5 (W) – 6,3 (T), 4,3 – 129 mm, 30fach optischer Zoom
Max. Auflösung Video: FullHD
Bildstabilisator: Ja, OSS
Spritzwasserschutz: Nein
Eigenschaften: 3 Zoll Bildschirm auch für Selfies, mit digitalem Zoom 60x Zoom, BIONZ X Bildprozessor, NFC / WiFi Funktion

Die Sony DSC-HX60 kommt der Kaufempfehlung von Canon nahe, ist jedoch etwas günstiger und deshalb unser Preistipp. Wieder finden wir eine besondere Auszeichnung seitens Amazon vor, diesmal als „Amazon’s Choice“ für „Kompaktkamera“. Tatsächlich sind auch wir sehr angetan von der Technik: Sony’s eigener Optical SteadyShot (OSS) Bildstabilisator liefert sehr gute Dienste. Bewertung: Wer etwas Geld sparen möchte und dafür etwas weniger Zoom in Kauf nimmt, der schnappt sich diese Kamera an Stelle unseren Preistipp von Sony.


Canon – PowerShot G9 X

Marke: Canon
Farbe: Braun, Silber
Sensor: 1 Zoll 20,2 Megapixel CMOS-Sensor
Objektiv: 1:2,0-Objektiv mit 3-fach optischem Zoom
Max. Auflösung Video: FullHD mit 60 fps
Bildstabilisator: Ja
Spritzwasserschutz: Nein
Eigenschaften: Leistungsstarker DIGIC 6 Bildprozessor, 6,8 cm (2,7 Zoll) LCD, kapazitiver Touchscreen, inkl. Handschlaufe WS-DC12

Die PowerShot G9 X ist auf den ersten Blick eine Kamera im Retro-Look. Doch der hohe Preis der Canon ist dadurch alleine nicht zu rechtfertigen. Stattdessen bezieht sich dieser auf den großen 1 Zoll Sensor, wodurch diese Kompaktkamera trotz ihrer geringen Größe wirklich sehr gute Bilder schießt. Das Objektiv selbst wartet nicht mit irren Zoomfaktoren auf, sondern schränkt sich auf einen 3fachen optischen Zoom ein. Der Grund dafür ist wiederum der große Sensor – man braucht viel mehr Platz für den optischen Zoom, als bei kleineren Sensoren. Bewertung: Hier ist eigentlich alles dabei: Konnektivität und Sensor sind erstklassig, aber die Kamera ist entsprechend teuer.


Panasonic – DMC-TZ71EG-S Lumix

Marke: Panasonic
Farbe: Schwarz, Silber
Sensor: 12.1MP MOS Sensor
Objektiv: 30x optischer Zoom (KB: 24-700mm) und hochwertiges 24mm LEICA DC Weitwinkel Objektiv
Max. Auflösung Video: 50p Full HD
Bildstabilisator: Ja
Spritzwasserschutz: Nein
Eigenschaften: Multifunktions-Objektivring für die Steuerung von Blende, Verschlusszeit, ISO, Filter und Fokus, konstanter AF im Video-Modus, Stereo-Mikrofon, inkl. Handschlaufe

Im Vergleich spielt auch Panasonic mit: Die DMC-TZ71EG-S der Lumix-Reihe ist ebenfalls eine sehr gute Kompakte. Sie ist in Sachen Zoom und Video-Framerate zwar nicht so gut, wie beispielsweise die Kaufempfehlung von Canon. Stattdessen liegt der Fokus auf einer intuitiven Steuerung per Objektivring und auf dem hochwertigen Markenobjektiv von LEICA. Bewertung: Sie legen Wert auf ein Markenobjektiv und bevorzugen es grundsätzlich, die Bildeinstellungen manuell vorzunehmen? Dann wird Ihnen die Panasonic mit dem Objektivring gefallen. Gerade bei einer Kompakten ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.


Sony – DSC-RX100 Cyber-shot

Angebot
Marke: Sony
Farbe: Schwarz
Sensor: 1 Zoll Exmor CMOS 1.0 mit 20,2 Mio. Pixel
Objektiv: Carl Zeiss Vario-Sonnar T* 28-100mm*1 F1.8-4.9, 6fach optischer Zoom
Max. Auflösung Video: Full HD 50p
Bildstabilisator: Ja (OSS)
Spritzwasserschutz: Nein
Eigenschaften: LCD (7, 5 cm/3, 0 Zoll), Aluminium-Gehäuse, inkl. Handgelenkschlaufe, Schultergurt-Adapter

Die DSC-RX100 Cyber-shot ist wie auch die Canon G9 X eine Kompaktkamera mit 1 Zoll Sensor. Deshalb fällt auch hier der Zoomfaktor deutlich geringer aus, als bei den meisten anderen Modellen. Statt 40fach oder 30fach haben wir hier einen 6fachen Zoom. Im Vergleich zur G9 X ist die Kamera damit etwas besser, wenngleich sie in Sachen Video und Bildstabilisierung hinterherhinkt. Bewertung: Wenn Sie unbedingt eine lichtstarke Kompakte suchen und auf einen niedrigen Preis Wert legen, ist diese Kamera die richtige. Ansonsten nehmen Sie die G9 X.


Nikon – Coolpix A900 VNA910E1

Angebot
Marke: Nikon
Farbe: Schwarz
Sensor: 620,3 MP CMOS-Sensor 1
Objektiv: Brennweite: 4,3 bis 151 mm, 35-facher optischer Zoom (24 bis 840 mm bei Kleinbild-Skalierung)
Max. Auflösung Video: 4K (UHD)
Bildstabilisator: Ja
Spritzwasserschutz: Nein
Eigenschaften: SnapBridge-kompatibel (WiFi, Bluetooth LE integriert), 4k UHD Video, Bluetooth

Die Coolpix A900 VNA910E1 ist eine Kamera von Nikon. Der Hersteller legt hier mit dem 4K Video Modus vor, muss in anderen Bereichen dafür aber einstecken. Der Preis beispielsweise oder die Bildqualität im Allgemeinen. Deshalb bewerten die Kunden auf Amazon die Kamera auch „nur“ mit 3,5 von 5 Sternen. Bewertung: Wenn Sie bei viel Licht 4K Video mit einer Kompakten drehen wollen, dann mit dieser hier. Andernfalls empfehlen wir Ihnen die Sony Cybershot hier im Vergleich – da geht zwar nur FullHD, dafür aber bei einem 1 Zoll Sensor.


Häufig gestellte Fragen zu Digitalkameras:

Gibt es einen Kompaktkamera Test von Stiftung Warentest?

Nein, es gibt keinen Kompaktkamera Test der Stiftung Warentest über Kompaktkameras. Jedoch gibt es wie oben in der Tabelle bereits verlinkt einen allgemeinen Digitalkamera Test. Dieser ist deshalb so groß, weil er ständig mit neuen Produkten gefüttert wird. Der aktuelle Stand ist November 2017. Zur Tabellenübersicht

Großer Sensor immer besser?

Grundsätzlich hat ein großer Sensor einen sehr positiven Einfluss auf die Bildqualität. Jedoch kommen mit steigender Sensorgröße allerlei Einschränkungen daher. Beispielsweise braucht man viel mehr Platz für das Objektiv. Die Elektronik bzw. der Bildprozessor müssen, wenn auch noch die Auflösung größer ist, leistungsfähiger sein. Das resultiert alles in einem deutlich höheren Preis.

Günstig bei Media Markt / Saturn kaufen?

Ja, Sie können Kompaktkameras natürlich auch günstig bei Saturn, Media Markt oder expert kaufen. Warten Sie dafür aber bestimmte Aktionen ab. Andernfalls bestellen Sie die Kamera besser nach einem Online-Preisvergleich im Internet.

Wie oft wird unsere Bestenliste aktualisiert?

Die Bestenliste wird ca. einmal im Jahr aktualisiert. Wir checken dann welche neuen Modelle die Hersteller auf den Markt gebracht haben und nehmen diese eventuell in den Produktvergleich auf. Sind Kameras die derzeit in der Bestenliste zu finden sind nicht mehr erhältlich nehmen wir diese aus der Liste heraus.

Optischer Sucher sinnvoll?

Ein optischer Sucher ist nur für diejenigen sinnvoll, die ihn wirklich auch nutzen. Der Unterschied zum Fotografieren auf dem Bildschirm ist nämlich, dass man im Sucher praktisch nur das Bild und eventuell ein paar sehr wichtige Infos über die Bildeinstellungen sieht. Man ist auf das Motiv fokussiert. Das Bild wird durch das Fotografieren durch den Sucher aber qualitativ besser. Manche bevorzugen aber das Fotografieren mit Sucher, weil man sich besser auf das Bild konzentriert.

Die bekanntesten Marken?

CanonNikonSonyOlympusPanasonic

Das Unternehmen Canon hat seinen Sitz in Japan und ist im hart umkämpften Gebiet der Kameratechnik der Marktführer, vor allem im Bereich der Spiegelreflexkameras. Im Jahr 1935 wurde es gegründet. https://www.canon.de/

Ein weiteres sehr bekanntes japanisches Unternehmen ist Nikon. Qualitativ und im Bereich der Spiegelreflexkameras – dem Leitbereich bei Kameras – folgt Nikon dem Marktführer Canon sehr dicht: https://www.nikon.de/de_DE/

Jeder kennt Sony. Besonders bekannt ist das Unternehmen durch die Spielekonsole PlayStation geworden. Auch im Bereich der Kameras und bei Computern ist Sony relativ bekannt und zeigt sich besonders innovativ. Das beweisen herausragend konstruierte Produkte wie die VAIO Duo Reihe (Convertibles) oder die Sony Alpha 6000 bzw. 6500. Link zur Webseite: https://www.sony.de/

Im Vergleich zwar nicht dabei, aber dennoch bekannt ist das Unternehmen Olympus. Es existiert seit 1919 und ist damit eins der ältesten Unternehmen für Kameratechnik, welches heute noch existiert. Im Gegensatz zu Sony und Canon beschränkt man sich hier ausschließlich auf die Kamera-Branche. https://www.olympus.de/

Vor allem für gute und günstige Kameras bekannt ist das Unternehmen Panasonic. Auch dieses ist relativ alt und wurde im Jahr 1918 gegründet. Es setzt auf mehrere Standbeine und bietet beispielsweise auch Fernseher an. Link: http://www.panasonic.com/de/

Sinnvolle Zubehöre und Erweiterungen

StativLichtModelSpeicherkarteZusätzliche Akkus

Auch eine Kompakte kann von einem Stativ profitieren. Je nach Aufnahmefunktion (Zeitraffer, Überblendungen, Filmen, …) ist ein Stativ praktisch notwendig. Alternativ kann ein Stativ auch andere Erweiterungen tragen – Licht beispielsweise.Stativ für Kompaktkamera

Auf den integrierten Blitz einer Kamera sollte man nur gekonnt zurückgreifen. Denn oft wirken die Bilder dadurch fad und platt. Viel Licht am Einsatzort ist für einen Fotografen das A und O.

Klar, Sie können so viel Licht und Equipment mitbringen wie Sie wollen, ohne ein zu fotografierendes Modell oder eine Szene können Sie kein Foto machen.

Sie filmen viel oder nutzen die hohe Auflösung der Kamera aus? Dann ist auch eine 32 GB Speicherkarte relativ schnell voll. Das gilt vor allem für UHD Aufnahmen. Haben Sie stets eine zweite Karte parat! Eine Dritte ist für Sicherungen ebenfalls sinnvoll.

Während Speicherkarten irgendwann zu voll sind und die Kamera untüchtig machen, passiert dasselbe bei den Akkus – bloß mit dem Unterschied, dass sie sich leeren. Um gleich weiter zu fotografieren sollten Sie einen zweiten oder dritten Akku dabeihaben.

Erklärung wichtiger Funktionen

ZeitrafferZeitlupeVideoFotoSelfie-ModusZoomGPSWLANSchwenkbares Display

Bei einem Zeitraffer Video „raffen“ Sie die Zeit. Am Ende ist im Video also viel mehr Zeit vergangen, als das Video eigentlich dauert. Wenn Sie es darauf anlegen, gelingt es Ihnen so beispielsweise, das Wachstum von Pflanzen sichtbar zu machen.

Im Gegensatz zum Zeitraffer gibt es auch Zeitlupen-Funktionen. Hier wird die Zeit im Video verlangsamt. Die Kamera muss als viel mehr Bilder in kürzerer Zeit schießen. Das zieht einen hohen technischen Aufwand nach sich, je nachdem, wie stark Funktion ausgebaut ist.

In der Regel verfügen alle aktuellen Kompaktkameras über eine Videofunktion. Dank der können Sie jederzeit ein Video filmen – meist in FullHD und überraschend guter Qualität, zumindest bei den hier gezeigten Modellen. Achten Sie aber darauf, dass Videos die Speicherkarte schnell vollmachen.

Klar, die Fotofunktion ist für eine Kamera essentiell. Sie können hier sehr viele Einstellungen vornehmen (S oder M) oder alles der Kamera überlassen (Automatik Modus A oder P)

Manche Kompakten sind für Selfies besser geeignet als andere. Besonders wichtig ist hier ein Display, welches sich so umklappen lässt, dass man das Motiv beim Selfie sieht.

Mit einem Zoom lässt sich ein Bildausschnitt vergrößern. Es gibt hier 3 wichtige Aspekte: Digitaler Zoom, optischer Zoom und der Zoomfaktor. Letzterer gibt an, wie viele Halbe Bilder vergrößert werden können. Anders gesagt: Ein Zoomfaktor von 30 sagt aus, dass man maximal ein 30stel des Bildes vergrößern kann, ausgehend von der Standardeinstellung ohne Zoom.

Nun macht es einen Unterschied, ob man digital oder optisch zoomt. Ersteres ist eigentlich immer möglich, auch im post-processing mit einer Bildbearbeitungssoftware. Einige Kameras erlauben ebenfalls, digital zu zoomen. Letztlich werden beim digitalen Zoom einfach nur die entsprechenden Pixel des Sensors beachtet. Das heißt, dass man mit jedem Zoomschritt Pixel verliert – die Bildqualität des gezoomten Motivs ist am Ende nicht besser, als ohne Zoom.

Anders beim optischen Zoom: Hier wird stets der ganze Sensor ausgelesen, das Bildmotiv wird über das Objektiv optisch vergrößert. Der optische Zoom hat neben der Baugröße und dem deutlich höheren Preis einen oft nicht erwähnten Nachteil: Man kann nämlich immer nur die Bildmitte vergrößern.

Mittels eines GPS Sensors kann die Kamera die Geodaten ermitteln und zu jedem Foto speichern. So weiß man hinterher immer, wo man das Foto gemacht hat. Die GPS Daten werden meist zusammen mit der Bilddatei im gleichen Ordner abgespeichert. Jeder Hersteller hat dafür leider momentan noch eine andere Lösung.

Viele moderne Kameras haben eine WLAN Schnittstelle. Diese dient grundsätzlich zwei Funktionen: Zum einen ist es möglich, die Software auf der Kamera darüber zu aktualisieren. Es lassen sich ggf. auch Apps installieren. Zum anderen vereinfacht die WLAN Schnittstelle die Bedienung der Kamera, denn Bilder lassen sich drahtlos beispielsweise direkt ans Smartphone oder gar an die Cloud senden.

Ein schwenkbares Display ist ganz grundsätzlich von Vorteil. Es kommt aber darauf an, wie weit sich das Display schwenken lässt. Sind es „nur“ 90 Grad in beide Richtungen, vereinfacht dies das Fotografieren von unten oder oben. Eine Selfie-Funktion gibt es erst, wenn sich das Display in einer Richtung um 180 Grad schwenken lässt.

Wie viele Megapixel brauche ich?

Diese Frage können wir nicht direkt beantworten. Denn es kommt auf die Megapixel eigentlich gar nicht so richtig an. Fast jede aktuelle Kamera hat genug davon. Selbst 12 Megapixel oder gar 8 reichen für ein völlig scharfes DIN A2 bzw. DIN A3 Poster aus.

Aber nur, wenn auch der Rest stimmt: Die Schärfe wird zum großen Teil vom Sensor, dem Licht und dem Objektiv beeinflusst. Lösung Nr. 1 bei unscharfen Bildern oder Bildrauschen ist immer: Sorgen Sie für möglichst viel Licht! Sie würden staunen, welche Bildqualität aktuelle Smartphones bei viel Licht liefern.

Erfahrungsberichte & Reviews

Auf Youtube haben wir nach Erfahrungsberichten und Reviews gesucht. Meist werden diese Erfahrungsberichte von Privatpersonen ins Netz gestellt die ihre persönlichen Erfahrungen mit den Kameras schildern.

Erfahrungsbericht 1: Canon Powershot G5 XErfahrungsbericht 2: Sony DSC HX90

In diesem Video wird die Canon Powershot GX 5 vorgestellt

Im nachfolgenden Review werden die Erfahrungen mit der Sony DSC HX90 genannt.


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