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Im ersten Teil unseres Beitrags informieren wir ob es einen AA Akku Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Vergleich unterschiedlicher AA Akkus. Die Geräte werden auch oft als Mignon Akkus oder auch (fälschlicherweise) als Batterien bezeichnet.

Gleich vorweg: Ein Akku ist wieder aufladbar, eine Batterie nicht. Darin liegt der Unterschied. Obwohl er so klar ist, hat sich seit langem etabliert, auch Akkus als Batterie zu bezeichnen. Das kommt wohl von den „Autobatterien“ bzw. „Autoakkus“. Wir zeigen Ihnen hier einen Vergleich zu AA Akkus. Das sind die normalen Akkus bzw. Batterien, die man so kennt. Man braucht sie in Fernbedienungen, Computermäusen, Taschenlampen und vielem mehr.

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Bester AA Akku Test

Welche Verbraucherzeitschrift bereits einen AA Akku Test veröffentlicht hat erfahren Sie bei uns


AA Akku Test: Übersicht zu Testberichten

MagazinBesteht ein AA Akku Test Test?JahrLinkTestergebnisse kostenlos
Stiftung WarentestJa, bei der Stiftung Warentest ist ein AA Akku Test vorhanden2014LinkJa
Schweizer FernsehenNein, leider noch kein AA Akku Test vorhanden
ÖkotestNein, es gibt keinen AA Akku Test
Konsument.atJa, es besteht ein AA Akku Test.2014LinkJa
Ktipp.chWir konnten hier ebenfalls einen AA Akku Test findenLinkNein

Wir haben bei den oben gelisteten Verbrauchermagazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach einem AA Akku Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Tabelle ebenfalls angegeben.

Bisher gibt es nur bei der Stiftung Warentest, bei Konsument.at und bei Ktipp.ch einen AA Akku Test gefunden. Allerdings ist der von der Stiftung Warentest jetzt bald 4 Jahre alt. Dasselbe gilt für den Test von Konsument.at. Die Testsieger von Ktipp.ch lassen sich nur gegen eine Gebühr von 3 Schweizer Franken freigeschaltet und von wann der Testbericht ist wird leider nicht verraten. Der AA Akku Test berichtet vorab von großen Qualitätsunterschieden und dass auch günstige Akkus eine sehr gute Qualität aufwiesen.

AA Akku Testsieger Vergleich

Weitere Infos zur Tabelle und den Testberichten

AA Akku Test der Stiftung Warentest?

Ja, wie oben beschrieben gibt es einen Akku Test über AA Akkus von der Stiftung Warentest. Dieser ist allerdings vom Juli 2014 und damit schon bald 4 Jahre alt. Nicht jedes Modell davon ist also noch erhältlich, zudem sind keine neueren aufgeführt, was den Vergleich unserer Meinung nach entwertet. Dafür wiederrum ist er kostenlos einsehbar – wer also keine Ahnung von der Materie hat und wissen will, auf was er beim Kauf achten muss, für den ist der Test eine gute Informationsquelle.

Wie muss ein AA Akku Test durchgeführt werden?

Ein AA Akku Test sollte sich an bestimmten Kriterien zum Vergleichen und Messen orientieren. Welche Kriterien am Ende natürlich von der jeweiligen Prüforganisation berücksichtigt werden und welche nicht bleiben den Testern selbst überlassen. Die folgende Auflistung gibt eine Übersicht:

KostenKapazitätLebensdauerSelbstentladungQualität

Als erstes sind natürlich die Kosten zu nennen. Am Ende wird dieses Kriterium dazu gebraucht, die einzelnen Ergebnisse hinsichtlich Qualität und Co. einem Preis gegenüberzustellen und so nicht nur den besten, sondern auch den preiswertesten Akku zu bestimmen.

Die Kapazität eines Akkus wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Ein Beispiel verdeutlicht die Zusammenhänge: Ein 2500 mAh Akku kann eine Stunde lang einen Strom von 2500 mA, also 2,5 A liefern. Mit der Spannung von 1,2 Volt verrechnet ergibt sich eine Leistung von 3 Watt – eine Stunde lang. Oder beispielsweise 6 Watt für eine halbe Stunde. Je höher also die Kapazität, desto besser. Der AA Akku Test sollte die Kapazität selbst messen, durch einen simulierten Entladevorgang. Richtig professionell wäre zudem, dabei noch die Spannung zu messen und den Verlauf des Spannungsabfalls zu messen. Gute Akkus halten die Spannung möglichst lange oben und lassen sie kurz vor Schluss schnell abfallen.

Die Lebensdauer eines Akkus wird normalerweise in Form von Ladezyklen angegeben. Ein Ladezyklus ist das komplette Aufladen des Akkus. Moderne Akkus halten mehrere hundert bis tausend Ladezyklen aus. Das zu testen ist schwierig – man kann aber vom Spannungsverlauf aus Rückschlüsse darauf ziehen. Je besser er ist, desto besser ist der Akku und desto länger lebt er eigentlich auch. Es sollten also Langzeit-Tests in einem guten AA Akku Test simuliert werden.

Wer einen alten Akku einmal wiedergefunden hat und ihn nutzen wollte, dem ist wahrscheinlich aufgefallen, dass er leer oder nur noch zu einem Bruchteil geladen war. Das hat den Grund, dass Akkus (und auch Batterien) alleine durch Lagerung Ladung verlieren. Diese Verlustladung durch Selbstentladung sollte ein guter Test ebenfalls messen. Übrigens: Sie können die Entladung verringern, wenn Sie die Akkus kühlen, beispielsweise im Kühlschrank. Nutzen Sie sie aber erst, wenn sie wieder eine normale Temperatur haben.

Entscheidend ist natürlich auch die Qualität des Akkus. Es kann sein, dass die Kapazität und die Ladezyklen hoch sind, aber wenn der Akku nach ein paar Wochen aufplatzt, undicht wird oder auf andere Weise defekt ist, bringt das wenig.


AA Akku Vergleich: Duracell, kraftmax & weitere

Wir wechseln nun zu unserem AA Akku Vergleich den wir auf Basis von öffentlich verfügbaren Produktinformationen und bestehenden Kundenrezensionen erstellt haben. Die AA Akkus wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild.

AA Akkus speichern elektrische Energie. Deshalb wenden wir darauf die typischen Kriterien für Energiespeicher auf chemischer Basis an: Während die Bauform und die Spannung stets fix sind (AA und 1,2 Volt), variiert die Kapazität von Akku zu Akku und stellt damit ein wichtiges Kriterium für den objektiven Vergleich dar. Dasselbe gilt für die Anzahl an Akkus, die in einer Packung enthalten sind. Die Anzahl der angegebenen Ladezyklen wiederum entscheidet über die Lebensdauer. Auch dafür gibt es ein Kriterium.

Kaufempfehlung:  Panasonic – Eneloop pro

Marke: Panasonic
Kaufempfehlung AA Akku TestFarbe: Schwarz
Kapazität pro Akku: 2500 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 4 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: Bis zu 500 Ladezyklen
Eigenschaften: Sehr geringe Selbstentladung, hohe Kapazität

Die Eneloop Pro von Panasonic sind unsere Kaufempfehlung, denn sie bieten eine sehr hohe Kapazität. Die Lebensdauer wird mit bis zu 500 Ladezyklen angegeben.  Der Grund für die etwas geringere Kapazität im Vergleich zu anderen Akkus ist die im Gegenzug sehr hohe Kapazität und die noch geringere Selbstentladung. Der Hersteller schreibt, dass nach einem Jahr Lagerung immer noch über bis zu 85% der Anfangsladung vorhanden sind. Bewertung: AA Akkus mit sehr hoher Kapazität und geringer Selbstentladung. Unser Kauftipp!

Preistipp: Kraftmax – Panasonic Eneloop

Marke: kraftmax AA Akku Testergebnis
Farbe: Weiß, Blau
Kapazität pro Akku: Zwischen 1900 und 2000 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 8 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: Bis zu 2100 Ladezyklen
Eigenschaften: Geringe Selbstentladung, mit PREMIUM Kraftmax Aufbewahrungsbox V5

Unsere Kaufempfehlung im Vergleich kommt vom Hersteller kraftmax, den wir auch bereits von Ladegeräten gut kennen. Der Hersteller verkauft hier aber nicht sein eigenes Produkt, sondern Markenakkus der Serie Eneloop von Panasonic. Die Akkus haben eine relativ gute Kapazität und insbesondere eine hohe Lebenserwartung. Angenommen, Sie brauchen jeden Tag zwei volle Akkuladungen – dann reicht Ihnen dieses Pack in der Theorie etwa 23 Jahre! Bewertung: Gute Akkus vom Markenhersteller in großer Zahl für alle möglichen Anwendungen, außer Sie suchen ein Maximum an Kapazität.


Duracell – Ultra HR6DX1500

 Marke: Duracell
Farbe: Black
Kapazität pro Akku: 2500 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 4 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: Garantiert 5 Jahre
Eigenschaften: Vorgeladen, hohe Kapazität

Die Ultra HR6DX1500 vom Markenhersteller Duracell ist in unserem Vergleich ebenfalls mit dabei. Der Hersteller bietet hier mit den günstigsten Preis und gleichzeitig ein Maximum an Kapazität pro Akku an und verspricht zudem eine garantierte Lebensdauer von 5 Jahren. Zugegeben, angesichts der zu erwartenden Lebensdauer des Preistipps (Eneloop) klingt das nicht sonderlich viel. Die Garantie zählt eben. Eine zusätzliche Besonderheit ist, dass die Akkus vorgeladen geliefert werden! Bewertung: Hochwertige und garantiert 5 Jahre lang lebende Akkus mit sehr hoher Kapazität.


AmazonBasics

Marke: AmazonBasics
Farbe: Grau, Grün
Kapazität pro Akku: Zwischen 2400 und 2500 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 8 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: Mehrere hundert Zyklen
Eigenschaften: Sehr geringe Selbstentladung, hohe Kapazität, vorgeladen mit Solarenergie

Immer öfter ist bei unseren Vergleichen auch die Marke AmazonBasics vertreten, so auch hier bei den Akkus. Die Grün-Grauen Modelle lassen sich klar der eneloop pro oder dem Preistipp bzw. der Duracell Ultra zuordnen, was die Kapazität und die Lebensdauer betrifft. Eine Besonderheit hier ist, dass der Akku mit Solarenergie vorgeladen wurde. Bewertung: „Grüne“ Akkus, zumindest was das Äußere und die Energie betrifft, zu einem günstigen Preis.


Panasonic – High Capacity

Marke: Panasonic
Farbe: Weiß, Blau, Orange, Grün
Kapazität pro Akku: 2700 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 4 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: k.A.
Eigenschaften: Hochkapazitäts-Akku

Sicher haben Sie sich gefragt: Geht da noch mehr? Bisher haben wir die Grenze von 2500 mAh nicht überschritten, was die Kapazität betrifft. Doch der High Capacity Akku von Panasonic hat mehr: 2700 mAh! Was zunächst unfassbar klingt, vor allem angesichts des guten Preises, hat wohl Auswirkungen auf die Lebensdauer, die deutlich geringer ausfallen dürfte. Die hohe Kapazität hat einen weiteren Nachteil, denn Panasonic hat nicht etwa besondere Komponenten verbaut, sondern offensichtlich das Gehäuse maximal großgemacht, um noch ein AA Akku zu sein. Für manche Kunden ist das aber schon zu groß. Bewertung: Wenn Sie unbedingt die 2700 mAh brauchen, stellen Sie vorher sicher, dass die Akkus auch wirklich passen – sie sind nämlich ein klein wenig größer (vor allem breiter) als normale AA Akkus.


Ansmann – 5035092-590

Marke: Ansmann
Farbe: Grau, Blau
Kapazität pro Akku: Zwischen 2650 und 2850 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 8 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: 1000 Ladezyklen
Eigenschaften: Besonders hohe Kapazität

Im Vergleich haben wir auch noch die 5035092-590 Akkus von Ansmann. Der Hersteller verkauft hier Akkus mit sehr hoher Kapazität und gleichzeitig einer überraschend langen Lebenserwartung. Eines aber bringt manche Kunden zur Beschwerde: Teilweise sind ein paar der Akkus bei Lieferung oder nach kurzer Zeit schon defekt. Da wir keinen AA Akku Test in der Praxis durchgeführt haben können wir dazu nichts genaueres sagen. Bewertung: Eine hohe Kapazität und eine ansehnliche Lebensdauer gibt es natürlich nicht umsonst – so ist der Preis dieser AA Akkus leicht erhöht.


Varta – Rechargeable Accu

Marke: Varta
Farbe: Grün
Kapazität pro Akku: 2600 mAh
Anzahl Akkus pro Packung: 4 Stück
Voraussichtliche Lebensdauer: k.A.
Eigenschaften: Besonders langlebig

Der Rechargeable Accu von Varta, einem weiteren Markenhersteller, befindet sich ebenfalls in unserem Vergleich. Auch diese Akkus verfügen über hohe Kapazitäten, passt laut einiger Kunden auf Amazon aber wie schon die High Capacity Akkus von Panasonic nicht in jedes Gerät, da die Baugröße etwas größer ist als gewöhnlich. Sollten wir in Zukunft einen AA Akku Test in der Praxis durchführen wären diese Akkus sicher mit dabei. Bewertung: Qualitativ solide Akkus, wenn sie denn passen.


Häufig gestellte Fragen

Aus was besteht eine Akku-Batterie?

Das kommt letztlich ganz auf die Batterie bzw. den Akku an. Die heute handelsüblichen Akkus sind entweder Ni-MH Akkus oder Lithium-Ionen sowie Lithium-Polymer-Akkus. Ältere Modelle können auch Ni-Cd Akkus sein.

Diese enthalten Nickel(III)-oxidhydroxid und Cadmium sowie Kaliumhydroxid. Ni-Mh Akkus enthalten ebenfalls Kaliumhydroxid, haben jedoch andere Elektroden: Eine Metall-Legierung aus Nickel, Lanthan und Cobalt sowie eine nickelhaltige Legierung. Lithium-Ionen Akkus enthalten Graphit und Lithium, Lithium-Polymer Akkus wiederum ein elektrisch leitendes Polymer.

Welche Bauarten / Technologien gibt es?

Ni-MHNi-CdLi-Ion und Li-PolymerBlei-Säure

Die Nickel-Metallhydrid-Akku ist aktuell weit verbreitet und der Nachfolger des Ni-MH Akkus. Er kennt keinen Memory-Effekt, aber einen Lazy-Battery-Effekt. Er verringert also nicht seine Kapazität, sollte er vor dem vollständigen Entladen aufgeladen werden, aber seine Spannung.

Im 20. Jahrhundert war der Ni-Cd Akku sehr weit verbreitet. Der große Nachteil, das kennen viele noch, ist der Memory-Effekt. Das heißt, dass sich der Akku „merkt“ welchen Ladestand er vorher hatte, sollte er zwischendurch geladen werden.

Lithium-Ionen-Akkus waren in frühen Handys verbaut und hatten auf Grund der Elektrolyte ein festes, blockartiges Gehäuse. Der Nachfolger, Li-Polymer, nutzte als Elektrolyt ein leitendes Polymer, weshalb kein Gehäuse mehr notwendig ist. Dieser Akku-Typ ist heute in den meisten Smartphones verbaut, da er sehr flach gebaut werden kann.

Blei-Säure Batterien bzw. Akkus kennen Sie von der Autobatterie. Nahezu jede aktuell im Einsatz befindliche Autobatterie ist irgendeine Form der Blei-Säure Batterie (bzw. Akku, aber der Begriff der Batterie hat sich eingebürgert). Es gibt Flüssigbatterien, Gel-Batterien und AGM-Batterien – aufgezählt in steigender Reihenfolge hinsichtlich des technologischen Fortschritts, des Preises, der Kapazität und vor allem der Lebensdauer.

Welche Akku-Größen gibt es?

Nachfolgend erklären wir die wichtigsten Akku-Größe. Es gibt natürlicih noch mehr aber die unten genannten sind am weitesten verbreitet.

  1. Mignon (AA): Die bekannteste Bauform ist AA. Sie ist etwa mit einem Stapel von 1 Cent Münzen vergleichbar.
  2. Micro (AAA): Etwas kleiner als AA und ebenfalls sehr verbreitet ist AAA.
  3. Mini (AAAA): Aktuell auf dem Vormarsch ist die Bauform AAAA, die beispielsweise in aktiven Tablet-Stiften für Digitizer mit E-Feld gebraucht werden.
  4. Baby (C): Diese Bauform, C, wird für größere Geräte gebraucht wie beispielsweise kleine Stereo-Anlagen.
  5. Mono (D): Größere Anlagen, ja früher sogar einige Schallplatten-Spieler, brauchen D-Batterien. D ist aber ebenso wie C immer seltener im Einsatz.
  6. Flachbatterie: Dasselbe gilt für Flachbatterien: Bis auf Laboreinsätze aus der Schule sind uns kaum Anwendungen bekannt.
  7. Lady (N): Die N-Bauform wird bei speziellen Geräten wie zum Beispiel früher bei Digitalkameras gebraucht.
  8. 9 Volt Block: Etwas außergewöhnlich, aber dennoch oft genutzt ist der 9 Volt Block. Wo? In Rauchmeldern zum Beispiel.
  9. Diverse Knopfzellen: Knopfzellen gibt es in vielen unterschiedlichen Formaten. Auch sie werden häufig genutzt, beispielsweise in Hörgeräten.
Akkugrößen Typen

Akkus gibt es in verschiedenen Grö0en

Akku oder Batterie?

BatterieAkku
DefinitionEine Batterie ist eine (chemische) Spannungsquelle, die nicht wieder aufgeladen werden kann.Ein Akku wiederum ist eine wieder aufladbare (chemische) Spannungsquelle. Allein durch Anlegen einer Ladespannung werden die Inhalte regeneriert.
Vorteil
  • Günstig
  • Hohe Kapazitäten und Ströme
  • Höhere Spannung (1,5 Volt)
  • Wieder aufladbar
  • Günstig im dauerhaften und regelmäßigen (zyklischen) Gebrauch
  • Umweltschonend
  • Neue Technologien  (Li-Ion)
Nachteil
  • Nur einmal verwendbar
  • Umweltbelastung
  • Teurer als Akkus, wenn mehr für dieselbe Anwendung gebraucht werden
  • Teuer
  • Niedrigere Spannungen (1,2 Volt)

Welches Ladegerät verwenden?

Ganz klar: Verwenden Sie zum Laden der hier gezeigten Akkus ein Ladegerät für Ni-MH Akkus. Denn diese Technologie haben sämtliche Modelle inne. Sollten Sie noch kein Ladegerät haben, schauen Sie beim jeweiligen Produkt – oft gibt es sie im Bundle. Oder Sie schauen unseren Beitrag dazu an: Akku Ladegerät Test & Vergleich

1,2 Volt, 1,5 Volt oder 3,7 Volt?

Die Spannung, die ein Akku liefert, hängt maßgeblich von seiner Technologie und dem Array von Zellen ab. Eine Zelle ist praktisch eine Stufe der chemischen Reaktion, auf der der Akku bzw. die Batterie basiert. Die Hintereinanderschaltung von Zellen vervielfacht die Spannung um die Anzahl.

Ein Ni-MH Akku hat eine Spannung von 1,2 Volt, mit einer Zelle. Bei einer Alkali-Batterie sind es 1,5 Volt und bei einem Li-Ion Akku sind es 3,7 Volt. Unterschiedliche Bauformen erlauben durch Zell-Arrays beliebige Vielfache dieser Spannungen. 9 Volt Blöcke sind beispielsweise nichts anderes als 6 hintereinander geschaltete 1,5 Volt Alkali-Zellen.

Gibt es welche mit Lötfahne? Wozu braucht man das?

Ja, es gibt Akkus bzw. Batterien mit Lötfahne: Die Flachbatterien mit 4,5 Volt Spannung. Sie werden im Laborbetrieb in Schulen oder im Heimwerkerbereich zum Basteln deshalb gerne genutzt, weil man mit einem Lötkolben schnell und einfach eine Spannungsquelle fix installieren kann.

Alternativ kann man übrigens auch viele normale Batterien an den Polen verlöten. Das klappt dann deutlich einfacher, wenn die Pole vorher angekratzt oder geschliffen werden. Aber Vorsicht: Zu viel Hitze kann die Batterie in einen gefährlichen Zustand versetzen! Deshalb auch die Lötfahne: Dank ihr wird trotz 340 Grad Celsius heißem Lötkolben die eigentliche Batterie von der Hitze verschont.

Wie viel mAh sollte ein Akku haben?

Ein Akku sollte hinsichtlich seiner Kapazität, also „wie viel mAh“ er hat, auf die Anwendung ausgelegt werden. Je energieintensiver die Anwendung, desto höher sollte der Wert vor dem mAh sein. Blitzgeräte beispielsweise oder ferngesteuerte Autos profitieren von Akkus jenseits der 2400 mAh-Grenze.

Beliebte Einsatzgebiete

BlitzDigitalkamera:Ferngesteuertes AutoHaustelefonLED Taschenlampe

Blitzgeräte, als Erweiterung des Foto-Equipments, brauchen eine eigene Spannungsquelle, wenn sie nicht an der Kamera angebaut aber per Fernsteuerung gezündet werden. Durch den hohen Bedarf entladen sich die Akkus – würde man Batterien nutzen, bräuchte man ständig neue.

Gerne verwendet werden AA-Akkus auch in Digi-Cams. Alternativ wird mit vielen Kameras ein Akkupack mitgeliefert der in der Kamera aufgeladen werden kann.

Auch bei ferngesteuerten Autos sind die Anforderungen sehr hoch und oft braucht man mehrere Akku-Ladungen am Tag – zu viel, als dass Batterien wirtschaftlicher wären. Meist braucht alleine das Auto schcon 8 Batterien und die Fernbedienung nochmal 2.

Haustelefone sind ein extrem beliebter, ja fast schon ausschließlich von Akkus belegter Einsatzort. Ohne Akkus könnte man die Telefone nicht einfach zum Laden auf die Basis stellen.

Taschenlampen, beispielsweise für die Nachtwanderung, sind ebenfalls beliebte Einsatzgebiete von Akkus. Am besten man nimmt vorsichtshalber 2 Ersatzakkus mit damit nicht mitten im Wald plötzlich das Licht der LED Taschenlampe ausgeht.

Wie alte Akkus entsorgen?

Alte Akkus gehören zur öffentlichen Sammelstelle. Es gibt sie in vielen Supermärkten oder Drogerien, meist direkt neben der Sammelstelle für Leuchtmittel. Alte Akkus dürfen auf gar keinen Fall im normalen Hausmüll entsorgt werden.

Wo kaufen?

AmazonAldiLidlConradSaturnMedia MarktEbay

Das Kaufen von Akkus mag zunächst einfach klingen, wenn man an Online-Kauf denkt. Tatsächlich gibt es eine riesige Auswahl auf Amazon. Doch gerade das kann auch das Problem sein. Immerhin ist das Preisniveau durch den Konkurrenzdruck niedrig.

Der Discounter bietet ab und an auch gute Akkus an, die vor allem durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hervorstechen. Die Akkus sind jedoch nicht immer im Sortiment und so muss man auf die entsprechende Angebotsaktion warten. Link zur Webseite: https://www.aldi-sued.de/

Dasselbe wie für Aldi gilt auch für den recht ähnlichen Discounter Lidl. Jedoch kann man bei Lidl auch im Online-Shop Aktionsartikel kaufen. So finden sich dort beispielsweise Akku-Batterien der Marke „Tronik“. Zum Lidl-Shop:  https://www.lidl.de/

Der Online- und Offline-Elektronik-Händler führt mehrere unterschiedliche und auch speziellere Akkus, die dafür aber etwas teurer als der Durchschnitt sind. Schauen Sie sich auf der Webseite das gesamte Angebot an: https://www.conrad.de/

Bei Saturn finden Sie eine überschaubare Auswahl unterschiedlicher Akkus zu normalen Preisen.  Entweder sie gehen direkt im Markt vorbei oder sie sehen sich das Sortiment vorher im Online-Shop von Saturn an: http://www.saturn.de/

Wie bei Saturn gilt auch für Media Markt: Der Preis liegt im normalen Bereich, das Angebot auch. Wenn Sie günstiger und mehr wollen, dann bleibt nur der Online-Kauf. Webseite: http://www.mediamarkt.de/

Das klappt beispielsweise über Ebay ganz gut. Hier findet man oft noch günstigere Preise als bei Amazon und kann auch direkt aus China bestellen – zu sehr guten Preisen, aber mit manchmal zweifelhafter Beschreibung des Produkts. Ebay durchsuchen: https://www.ebay.de/

Beliebte Marken:

AnsmannEneloopDuracellKraftmaxVartaAmazon BasicsPanasonic

Die Ansmann AG vertreibt unter anderem auch Ladegeräte und positioniert sich grundsätzlich im Vertrieb von Batterien, Akkus, Netzgeräten und Ladesystemen. Weitere Infos gibt es hier: http://www.ansmann.de/

Unter der Marke Eneloop verkauft Panasonic hochwertige Akkus mit hoher Lebensdauer. Auch im Vergleich wird das ersichtlich, beispielsweise an Hand der Kaufempfehlung. Mehr Infos zu Eneloop auf der Webseite: http://www.panasonic-eneloop.eu/de/

Der Markenhersteller Duracell kommt oft mit neuen und innovativen Technologien. So werden die Akkus je nach Serie auch vorgeladen oder verfügen über Ladeteststreifen. Weitere Infos gibt es hier: https://www.duracell.de/

Der Vertrieb Kraftmax hat eigene Ladegeräte und vertreibt dazu eine Vielzahl von Akkus und Batterien unterschiedlicher Hersteller und Typen. Mehr Infos zu Kraftmax auf der Webseite: https://www.kraftmax.eu/

Varta, ein deutsches Traditionsunternehmen, ist inzwischen dem Konzern Johnson Controls angehörig und steht nach wie vor für Qualität. Das Unternehmen hat sich ausschließlich auf Batterie und insbesondere Akku-Lösungen spezialisiert. Weitere Infos gibt es hier: http://varta.de/

Die Amazon-eigene Marke Amazon Basics widmet sich allen „Basic“, also grundlegenden, Produkten für Haushalt, Hobby, KFZ und das alltägliche Leben. Mehr Infos zu Amazon Basics auf der Webseite: https://www.amazon.de/AmazonBasics-Shop/b?ie=UTF8&node=1624983031

Vor allem durch die Eneloop Akkus in der Akku Branche bekannt, ist Panasonic eigentlich wo ganz anders schwerpunktmäßig tätig: Bei Display-Panels und Kameras bzw. der Opto-Elektronik. Weitere Infos gibt es hier: https://www.panasonic.com/de/

Wichtige Begriffe & Eigenschaften

SelbstentladungLadezyklenMemory-EffektSchnellladefähigLazy-Battery-EffektSpannungskurve

Die Selbstentladung eines Akkus ist eine Ladung, die über die Zeit alleine durch das Lagern verloren geht. Sie kommt durch die interne Konstruktion zu Stande: Die Isolierung (Elektrolyt) verhindert nicht zu 100% den Austausch von Elektronen bzw. die Reaktion der Elektroden. Eine geringe Selbstentladung macht gute Akkus und Batterien aus.

Die Lebensdauer einer Batterie richtet sich nach den Ladezyklen. Je mehr Zyklen, desto besser. Man spricht, insbesondere bei Autobatterien, auch von Zyklenfestigkeit. Ein Zyklus ist das komplette Aufladen der Batterie nach voriger Entladung.

Unter dem Memory-Effekt leiden besonders Besitzer von Ni-Cd Akkus. Werden diese ohne vorige vollständige Entladung geladen, haben Sie nur noch die Restkapazität. Sie merken sich beim Laden sozusagen, wie voll sie vorher waren.

Batterien, insbesondere moderne, sind grundsätzlich schnellladefähig. Das Ladegerät muss es aber auch sein. Dennoch würden wir von schnellladefähig erst bei Li-Ion Akkus modernster Baureihe sprechen – aktuelle Smartphones wie das LeEco LeMax 2 sind in etwa 30 Minuten aufgeladen.

Anders als der Memory Effekt wird durch den Lazy Battery Effekt bei Ni-MH Akkus nicht die Kapazität negativ beeinflusst, sondern die Spannung, wenn der Akku ohne voriges Entladen aufgeladen wurde. Man bekommt den Effekt durch mehrmaliges Entladen und Laden aber wieder weg.

Wer die Qualität einer Batterie oder eines Akkus professionell beurteilen will, misst die Spannungskurve. Das ist die Kurve, die sich ergibt, wenn man die Spannung über die Zeit der Entladung aufträgt. Die Kurve sollte so lange wie möglich so gering wie möglich sinken und erst am Ende stark abfallen.

Reviews & Empfehlungen

Nachdem man sich mit einem AA Akku Test informiert hat kann man sich anschließend noch Erfahrungsberichte und Reviews auf Youtube ansehen. Diese zeigen die Nutzererfahrung von Privatpersonen sehr gut.

Erfahrungsbericht 1: Diverse AA-AkkusErfahrungsbericht 1: Eneloop vs. Amazon Basics

Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht bzw. einen kleinen Praxistest zum Ladeverhalten verschiedener AA Akkus:

Und hier ein Review zu aktuellen AA Akkus (Eneloop vs. Amazon Basics):

Weiterführende Links und Quellen


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