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Im ersten Teil unseres Beitrags informieren wir ob es einen Rahmenleinwand Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Vergleich unterschiedlicher Rahmenleinwände. Die Geräte werden oft auch einfach als Leinwand mit Rahmen bezeichnet.

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Rahmenleinwände sind fixe Leinwände. Das heißt, dass man sie nicht ausrollen oder ausklappen muss. Der Rahmen spannt die Leinwand gleichmäßig, weshalb Rahmenleinwände sehr plan sind. Dieser Vorteil ist vor allem bei Ultrakurzdistanz-Beamern wichtig, da das Licht dabei in einem steilen Winkel auf die Leinwand trifft. Wellen oder andere Unebenheiten würden Schatten werfen. Leider hat eine Rahmenleinwand jedoch auch Nachteile durch ihre fixe Größe: Große Rahmenleinwände sind nur mit großem Aufwand transportierbar. Außerdem sind sie immer da – die Wand kann nicht durch das Einrollen der Leinwand freigegeben werden.

Rahmenleinwand Test-Übersicht

OrganisationBesteht ein Rahmenleinwand Test?
Stiftung WarentestNein, bisher ist bei der Stiftung Warentest kein Rahmenleinwand Test vorhanden.
ökoTestLeider gibt es auch bei ökoTest keinen Rahmenleinwand Test.
Konsument.atNein, es besteht kein Rahmenleinwand Test.
Ktipp.chWir konnten hier keinen Rahmenleinwand Test finden. Es gibt leidglich einen kleinen Heimkino-Artikel mit Leinwänden als Unterthema: Link

Wir haben bei den oben gelisteten Verbrauchermagazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach einem Rahmenleinwand Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Tabelle ebenfalls angegeben.

Wir schauen auf den Webseiten regelmäßig vorbei und aktualisieren die Tabelle, wenn ein neuer Testbericht veröffentlicht wird.

Bei keinem der genannten Magazine konnten wir einen Rahmenleinwand Test finden. Einzig Ktipp hat im Jahr 2015 einen Artikel mit Informationen zum richtigen Heimkino mit Beamern. Darunter werden unter anderem die verschiedenen Leinwände kurz angesprochen. So bietet eine Rahmenleinwand wie wir bereits erklärt haben die glatteste Fläche.


Rahmenleinwand Vergleich: Celexon, eSmart Germany & weitere im Vergleich

Wir wechseln nun zu unserem Rahmenleinwand Vergleich den wir auf Basis von öffentlich verfügbaren Produktinformationen und bestehenden Kundenrezensionen erstellt haben. Die Rahmenleinwände wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild.

Bei einer Rahmenleinwand gelten dieselben Kriterien wie bei einer Leinwand generell: Die Größe und der Formfaktor sind erstmal entscheidend. Die meisten werden wohl eine 16:9 Leinwand im Heimkinobereich bevorzugen, zumal die meisten aktuellen Beamer dieses Format ausgeben. 4:3 Leinwände sind besser für Präsentationen. Wer beides sucht, greift zur 4:3 Leinwand und fährt diese bei Filmen einfach nur bis 16:9 aus. Neben der Größe und Form ist der Gain-Faktor wichtig. Was dieser genau aussagt, finden Sie in der Fragesektion weiter unten. Die folgenden Modelle sind im Rahmenleinwand Vergleich vorhanden:

  • Celexon
  • eSmart Germany Haiser MIRALE
  • Ultraluxx
  • Medium GmbH Frame
  • ivolum

Kaufempfehlung: Ultraluxx

Marke: UltraluxxKaufempfehlung Rahmenleinwand Test
Farbe: Leinwand: Weiß, Rahmen In Schwarz und Grau verfügbar
Formfaktor: 16:9
Größe der Sichtfläche: 244 cm x 137 cm
Fläche: 3,34 m²
Preis pro Quadratmeter Sichtfläche: 88,53 €
Gainfaktor: 1,1
Eigenschaften: Grauer oder schwarzer Rahmen, Alu-Rahmen

Neben Celexon ist auch Ultraluxx ein bekannter Hersteller im Leinwandbereich. Im Rahmenleinwand Vergleich liegt die Leinwand von Ultraluxx im guten Mittelfeld, weil der Preis wie auch bei der Leinwand von eSmart Germany sehr attraktiv ist. Der Rahmen ist aus Aluminium und kann entweder mit schwarzuem oder grauem Samtüberzug bestellt werden. Bewertung: Sehr gute Leinwand zu einem guten Preis. Unsere Kaufempfehlung!


Preistipp: Ivolum

Marke: ivolum Rahmenleinwand Testergebnis
Farbe: Weiß, Schwarz
Formfaktor: 16:9
Größe der Sichtfläche: 240 cm x 135 cm
Fläche: 3,24 m²
Preis pro Quadratmeter Sichtfläche: 58,64 €
Gainfaktor: 1,1
Eigenschaften: PVC-Leinwandtuch, Alurahmen mit Veloursbezug

Der Rahmen von dieser Ivolum Leinwand ist nicht nur schwarz lackiert, sondern mit schwarzem Velours bezogen. Das ist was die Absorption von Reflexionen angeht deutlich besser als eine Lackierung. Es sind außerdem verschiedene Größen auswählbar. Bisherige Kunden geben im Durchschnitt ca. 4,5 von 5 Sternen. Außerdem ist die Rahmenleinwand wirklich günstig, das merkt man schnell an dem günstigen Quadratmeterpreis. Bewertung: Sehr günstig und wer einen Veloursbezug will, findet hier was er sucht. Unser Preistipp!


Rahmenleinwand Vergleich: eSmart Germany – Haiser MIRALE

 Marke: eSmart Germany
Farbe: Weiß, Schwarz
Formfaktor: 16:9
Größe der Sichtfläche: 266 cm x 149 cm
Fläche: 3,96 m²
Preis pro Quadratmeter Sichtfläche: 81,92 €
Gainfaktor: 1,0
Eigenschaften: Schwarzer Velourbezug am Rahmen

Die Haiser MIRALE von eSmart Germany hat eine Größe von 120 Zoll.  Mit einem Gain-Faktor von 1,0 ist die Leinwand für alle möglichen Einsätze geeignet und der schwarze Velourbezug absorbiert das Licht sehr gut. Außerdem handelt es sich um die größte Leinwand im Vergleich. Bewertung: Gute Rahmenleinwand im mittleren Preissegment.


Rahmenleinwand Vergleich: Medium GmbH – 240 x 135cm (16:9 Format)

Marke: Medium GmbH
Farbe: Weiß, Schwarz
Formfaktor: 16:9
Größe der Sichtfläche: 240 cm x 135 cm
Fläche: 3,24 m²
Preis pro Quadratmeter Sichtfläche: 55,84 €
Gainfaktor: 1,2
Eigenschaften: Leinwandtuch auf Folienbasis, Stecksystem, Alurahmen schwarz lackiert

Mit der Frame Rahmenleinwand von der Medium GmbH haben wir die günstigste Leinwand im Vergleich vorliegen. Das merkt man aber auch an der Qualität: Zwar hat die Leinwand einen Aluminiumrahmen, doch ist dieser „nur“ schwarz lackiert statt mit Samt oder Velours überzogen. Auch basiert das Leinwandtuch auf Folienbasis, was unter anderem auch der Grund für den hohen Gainfaktor ist. Bewertung: Sehr günstige Leinwand für geringe bis mittlere Ansprüche und schmale Geldbeutel.


Rahmenleinwand Vergleich: Celexon

 Marke: Celexon
Farbe: Weiß, Schwarz
Formfaktor: 16:9
Größe der Sichtfläche: 240 cm x 135 cm
Fläche: 3,24 m²
Preis pro Quadratmeter Sichtfläche: 133,95 €
Gainfaktor: 1,2
Eigenschaften: Montage durch Stecksystem

Die Rahmenleinwand von Celexon ist im Vergleich eine gute Alternative zu unserer Kaufempfehlung. Mit modernem 16:9 Format und breitem schwarzen Rahmen schaut sie aus wie ein schlichter Bilderrahmen für ein Gemälde. Zudem ist der Rahmen zur Vermeidung von Reflexionen nicht einfach nur schwarz, sondern nach innen abgeflacht. Diese 3D-Geometrie macht sich in der Bildqualität bemerkbar. Bewertung: Hochwertige Rahmenleinwand mit 3D-Rahmen zur effektiven Vermeidung von Reflektionen.


Häufig gestellte Fragen zu Rahmenleinwänden:

Gibt es einen Rahmenleinwand Test von Stiftung Warentest

Nein, es gibt leider keinen Rahmenleinwand Test der Stiftung Warentest. Da es sich bei den Produkten nicht gerade um etwas handelt, dass man in jedem Wohnzimmer findet vermuten wir, dass auch in nächster Zeit kein Testbericht dazu von den großen Verbrauchermagazinen erscheinen wird. Falls doch werden wir unsere Test-Übersicht natürlich aktualisieren.

Flache Rahmenleinwand oder Curved Rahmenleinwand besser?

Das kommt darauf an. Im Normalfall ist eine flache Rahmenleinwand besser, denn so ist man hinsichtlich Zuschauerposition variabel. Außerdem braucht man keine besondere Einstellung im Beamer. Eine Curved-Leinwand wiederum ist bei sehr großen Leinwänden von Vorteil. Jedoch muss man hier sowohl die Position und Einstellung des Beamers als auch die der Zuschauer genau aufeinander abstimmen.

Kann man eine Rahmenleinwand selber bauen?

Ja, man kann eine Rahmenleinwand selbst bauen. Dabei geht man am besten genauso vor wie wenn man eine Leinwand für ein Gemälde baut: Auf einen Holz- oder Stahlrahmen spannt man Leinen und malt dieses weiß an. Vor dem Anstrich könnte man bei stark faserigen Stoffen die Leinwand noch kurz abschleifen und mit Druckluft abpusten.

Das Spannen geschieht von Hand und über Kreuz, wobei darauf zu achten ist, dass keine Wellen entstehen. Daher sollte natürlich auch der Rahmen selbst plan sein. Die Fixierung kann man mit einem einfachen Tacker machen. Bei Stahlrähmen nimmt man Schrauben oder Klemmen.

Welches Format einer Rahmenleinwand (16:9, 21:9, 3:4) nutzen?

  • 21:9 Rahmenleinwand: Die Formatwahl richtet sich immer nach dem Bedarf. Wer ausschließlich Kinofilme/Filme schaut, der wählt am besten eine 21:9 Leinwand.
  • 16:9 Rahmenleinwand: Für alle, die die Leinwand auch für das Fernsehen oder für das Gaming nutzen, macht eine 16:9 Leinwand mehr Sinn.
  • 4:3 Rahmenleinwand: Wiederum ist das 4:3 Format besser, wenn man auch noch Präsentationen halten möchte oder einen älteren 4:3 Beamer hat.

Wer sich unschlüssig ist, der nimmt die 4:3 Leinwand und fährt diese einfach nach Belieben aus. So kann man aus 4:3 ganz fix eine 16:9 und auch eine 21:9 Leinwand machen, wobei man natürlich oben dann keinen schwarzen Rahmen hat und das Bild mit der Oberkante immer an der oberen Leinwandkante ansetzt.

Rahmenleinwand maskierbar, was bedeutet das?

Eine Rahmenleinwand ist maskierbar, wenn sie einen schwarzen Rahmen hat. So entsteht der Eindruck besserer Kontraste. Außerdem wird man nicht durch hellgraue Flächen oder gar Reflektionen abseits des Bildes gestört, denn die Maskierung schluckt das Licht. Ausziehbare Leinwände sind meist nur Vertikal maskiert, also nur oben und unten.

Wie eine Rahmenleinwand aufhängen bzw. befestigen?

Kauft man eine Rahmenleinwand gibt der Hersteller zum Aufhängen meist eine genaue Anleitung mit. In der Regel wird die Leinwand mit Schrauben oder starken Nägeln an der Wand fixiert. Mehr dazu in diesem Video, das wir auf Youtube gefunden haben:

Was sagt der Gainfaktor bzw. Gain-Faktor aus?

Der Gainfaktor einer Leinwand sagt aus, wie viel Licht reflektiert wird. Ein hoher Gainfaktor (über 1,0) reflektiert mehr, ein Faktor unter 1,0 wirkt eher absorbierend. Hohe Gainfaktoren sorgen für ein leuchtstarkes helles Bild, auf dem jedoch die Kontraste und Schwarzwerte schlechter sind. Deshalb eignen sich Leinwände mit hohem Gainfaktor für den Einsatz bei Präsentationen, für das Gaming oder das Arbeiten sowie für die Nutzung in hellen Umgebungen bzw. lichtschwache Beamer.

Starke Beamer wiederum kommen problemlos mit einem Gain-Faktor unter 1,0 klar, vor allem in dunklen Umgebungen wie im Heimkino. Der Vorteil sind bessere Kontraste und erhöhte Schwarzwerte. Dafür verliert man etwas Helligkeit. Richtig lichtstarke Beamer können für ein hochqualitatives Bild sogar graue statt weiße Leinwände nutzen. Das wird aber nur bei sehr hohen Ansprüchen benötigt.

Normalanwender bemerken zwischen einer 1,0 und 1,1 Gain-Leinwand kaum einen Unterschied, höchstens im direkten Vergleich.


Abschließend noch ein passendes Video:


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