Review: Asus Prime B350-PLUS Mainboard

Diesen Beitrag widmen wir dem Review des Asus Prime B350-PLUS Mainboard. Dabei handelt es sich um ein Mainboard für die „neuen“ Ryzen CPUs, die seit Anfang des Jahres den Markt aufmischen. Zum Ryzen 1700x von AMD haben wir aber einen gesonderten Bericht.

Das Mainboard ist seit nunmehr etwa einem halben Jahr im Einsatz und konnte bereits in diversen Szenarien punkten. Wir gehen alles durch – vom Auspacken bis hin zum Betrieb!

Asus Prime B350-PLUS

Asus Prime B350-PLUS eingebaut und gerade in Betrieb


Asus Prime B350-PLUS Mainboard: Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Das Mainboard sieht in rot-schwarzem Design schick aus und ist aufwendig verpackt. Das ist bei Mainboards jedoch nichts Neues. Eine elektrostatische Ladung ableitende Folie sowie eine grafisch aufwendige Verpackung sind bei Gaming Mainboards, wie es das Asus Prime B350-PLUS Mainboard eines ist, Standard.


Asus Prime B350-PLUS Mainboard Sockel AM4 (ATX, AMD B350, Ryzen, 4x DDR4 Speicher, 6x SATA 6Gb/s)
  • Beleuchtungssteuerung
  • AMD AM4 ATX-Mainboard mit LED-Beleuchtung
  • Native M.2-Unterstützung
  • Vielfach ausgezeichnetes UEFI-BIOS mit EZ Flash 3

Aufgefallen ist uns auch hinsichtlich des Zubehörs nichts Besonderes. SATA-Kabel, Adapter und Aufkleber sind bei unserem Paket dabei gewesen. Eines haben wir vermisst: Eine Schraube für den M.2 Port. Zwar ist das eher Sache des Festplattenherstellers (siehe unseren Samsung960 EVO MZ-V6E250BW Beitrag), doch hätte Asus das mitgeliefert, wäre es noch besser gewesen.

Das Mainboard kommt mit B350 Chipsatz und liegt damit im oberen Mittelfeld. Dual-GPUs werden ebenso unterstützt wie das Overclocking. Wir haben beides nicht getan, können aber dennoch eine Leistungsbewertung durchführen. Zunächst muss man das Mainboard jedoch erst einmal einbauen.

Wer wissen möchte, wie das BIOS bzw. dessen UI aussieht und wie man das Mainboard (CPU, RAM, …) übertaktet, der kann das hier nachschauen:


Einbau des Asus Prime B350-PLUS Mainboard

Bei unserem Custom-PC war der Einbau sehr einfach. Alle Schrauben sind auch bezüglich der Baugruppen auf dem Mainboard frei zugänglich. Übrigens reichen 6 Stück aus – trotz ATX Format wird auf Grund einer schmalen Bauweise die dritte vertikale Schraubenreihe in der Mitte des Gehäuses nicht genutzt.

Auch die Steckplätze mitsamt ihren Arretierungshebeln sind leicht zugänglich und es bedarf nicht viel Kraft, um RAM und GPU einzustecken. Insgesamt, so sieht man bereits von außen, sind 4 RAM Bänke verfügbar. Zudem gibt es 2 PCIe x16 Ports, 2x PCI 1x und 2x PCI. Hinzu kommen 6 SATA Anschlüsse und allerlei Standard-Anschlüsse wie die der Soundkarte für Lautsprecher, LAN, USB 3.0, HDMI, VGA und DVI für den Monitor (falls man keine extra Grafikkarte einbaut) und vieles mehr.

Selbst einen RGBW Pin-Anschluss gibt es auf dem Board. Dank dem kann man die RGB Beleuchtung des PCs über das Mainboard bzw. mit der Software ASUS Auro Sync RGB steuern. So richtig gut klappt das aber nicht, zumindest, wenn man den Foreneinträgen im Internet glauben mag. Wir haben es nicht getestet.

Unser PC bedient sich ohnehin nur einer roten Beleuchtung. Das ist letztlich auch das Designthema, wenn man sich dieses Mainboard kauft – denn auf dem Board selbst sind rote LEDs installiert. Diese imitieren eine Leiterbahn und pulsieren. Das klappt auch im ausgeschalteten Zustand, insofern der PC nicht vom Netz genommen wird.

Asus Prime B350-PLUS

Asus Prime B350-PLUS Leiterbahn mit roten LEDs


Asus Prime B350-PLUS im Betrieb

Beim Betrieb bootet das BIOS von Asus. Jene, welche die letzten 5 Jahre kein neues höherwertiges Mainboard gekauft haben, werden sich von der grafischen Gestaltung überraschen lassen. Übrigens kann das Bios sogar mit der Maus bedient werden. Es gibt alle Einstellmöglichkeiten, die man sich wünschen kann – inklusive der Spannungen der CPU.

Nach dem hochfahren, wir verwenden Windows 10 Pro N, mussten wir keine zusätzlichen Treiber für das Asus Prime B350-PLUS installieren. Ales funktionierte problemlos. Wir booten übrigens von der genannten Festplatte am M.2 Port. Das klappt außerordentlich schnell.

Zwischenzeitlich haben wir bei diesem PC nicht nur die Grafikkarte, sondern auch das Netzteil und die Festplatten mehrmals gewechselt. Alles verlief ohne Probleme, das Mainboard ist von hoher Wertigkeit und die Steckmechanismen funktionieren nach wie vor zuverlässig.

Hier finden Sie noch ein Bild vom CPU-Z Screen, einem Tool, mit dem man die Spezifikationen von CPU und Mainboard auslesen kann.

Asus Prime B350-PLUS

Asus Prime B350-PLUS in CPU-Z

Hier sehen Sie zudem das Mainboard im Vergleich mit 3 anderen günstigen Boards. Es handelt sich um einen sehr guten Preis-Leistungs-Tipp für Gamer:

Mehr zum Thema Mainboard: Wikipedia

Mehr zum Thema Bios: Wikipedia