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Das eigene Auto upgraden – was kann man alles nachrüsten?

Technik und Elektronik begeistern die Menschheit seit eh und je. Sei es der eigene Computer oder gar Spiele, welche mit den upgegradeten Computern ebenfalls eine massive Neuerung erfahren. Wie heißt es so schön: nach etwa einem Jahr ist der vor Monaten erworbene PC „alt“.

Na ja, natürlich ist er nicht wirklich antiquarisch, aber er ist halt nicht mehr up-to-date. Neuere Exemplare lassen den eigentlich noch jungen PC ganz schön angestaubt aussehen. Wie gut, dass der Computer updatebar und Top-Games, welche einst den Markt eroberten, mit einem Upgrade wahrlich wie neu dastehen!

Auch das eigene Auto braucht zeitig eine gute Nachrüstung, damit es nachhaltig der Konkurrenz standhalten kann. Nun stellt sich natürlich die Frage: Welche Teile des Autos sind von einem wertvollen Upgrade betroffen?

Sagen wir es mal so: Nahezu alle Autoteile sind theoretisch nachrüst- und somit aufwertbar. Diese speziellen Upgrades stehen bei Autoliebhabern ganz weit vorne:

  • Abstandswarner sowie Schilderkennung
  • LED-Lichter
  • Sitzheizung
  • Radio mit integriertem Bildschirm
  • SCR-Katalysator
  • DAB
  • Komfortsitze
  • Tempomat

Wer handwerklich begabt ist und sich mit Technik sowie mit Elektronik gut auskennt, kann natürlich versuchen, seinem geliebten Fahrgefährt ein persönliches Up-Grade zu verleihen. Ansonsten erweist sich der Gang, respektive die Fahrt zum Fachmann tatsächlich als sinnvoll.

Aufgepasst: Das Nachrüsten des Tempo-Reglers ist recht komplex und diffizil!

Ein Auto ohne Tempomat wäre heutzutage schier unvorstellbar. Seinen ersten Auftritt hatte der Tempo-Regler in einem Land, dessen Straßen endlos erscheinen – nämlich in den USA.

Einst wurde der Temporegler für die Eisenbahnkontrolle entworfen. Aufgrund seiner starken, überzeugenden Leistung entwickelte er sich ab den 50er-Jahren zu einem begehrten Produkt, auf welches die Automobilindustrie weltweit kaum mehr verzichten wollte. Etwa zehn Jahre später eroberte diese besondere Regelanlage auch den deutschen Markt.                                      

Die Vorzüge des Temporeglers: Einmal auf den Knopf gedrückt fährt das Auto in der vom Fahrer gewünschten Geschwindigkeit. Und dies sogar viel genauer, als ein Mensch es jemals mit seinem rechten Fuß bewerkstelligen kann.

Der Tempomat darf als praktisches Komfort-Feature gesehen werden, welches sogar hilft, bei langen Fahrten ein wenig Benzin zu sparen. Ebenso trägt der Temporegler zur Entspannung auf langen Fahrten bei, da der Fahrer während dieses Zeitraums kaum selbst das Gaspedal betätigen muss.

Nun fragt sich so mancher Autoliebhaber vielleicht schon seit Längerem: „Wie kann ich den Tempomat nachrüsten?“

Um gleich auf den entscheidenden Punkt zu kommen: Eine Nachrüstung, wie hier erklärt, ist möglich, aber auch mit Know-how und Geduld verbunden.

Um gleich auf den entscheidenden Punkt zu kommen: Eine Nachrüstung ist möglich, aber auch mit Know-how und Geduld verbunden. Um das Upgrade durchführen zu können, sollte bestenfalls ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe und elektronischem Gaspedal vorliegen.

Bei Autos ohne Automatikgetriebe ist es durchaus möglich, dass der eingebaute Temporegler gerade an Steigungen Schwierigkeiten bekommt und schwächelt. Autos ohne elektronisches Gaspedal benötigen vor Einbau des Temporeglers zusätzliche Stellmotoren.

Empfehlenswert ist es, beim Autohersteller oder im Nachrüsthandel speziell für das zu upgradende Automodell nachzufragen. Sind Tempomaten für das gewünschte Automodell verfügbar, ist eine Nachrüstung ohne Probleme möglich.

Wo finden Autoliebhaberden gewünschten Temporegler im Internet?

Nachrüstsatz für VW-Tempomat Beispielsweise zu finden auf amazon.de sowie ebay.de
Universeller Nachrüstsatz für Tempomat Beispielsweise zu finden auf amazon.de und ebay.de
Nachrüstsatz für Audi-Tempomat Beispielsweise zu finden auf amazon.de und ebay.de
Nachrüstsatz für Seat-Tempomat Beispielsweise zu finden auf amazon.de und ebenfalls auf ebay.de

Da die Preise für den Tempomat je nach Modell immer mal wieder fallen oder steigen, lohnt es sich die tagesaktuellen Preise heranzuziehen.

Ran ans Werk: Wie verläuft die Nachrüstung?

Bedient wird der Tempomat in aller Regel über den so genannten Lenkstockhebel. Verfügt das Auto über eine Geschwindigkeitsregelanlage, ist es einfach und zudem sinnvoll, nur den Hebel auszuwechseln und das Steuergerät neu zu justieren.

Es kommt allerdings auch vor, dass das Lenkrad ausgetauscht werden muss, da die Regeltasten des Tempomats in der Lenkung befestigt sind.

Besondere Vorsicht ist bei älteren Automodellen geboten. Hier kann es sein, dass die komplette Verkabelung erneuert werden muss, bevor ein Upgrade vollzogen werden darf.

Zudem kommt es vor, dass es notwendig ist, extra Schalter für den Temporegler einzumontieren, welche über das Armaturenbrett in die Verkleidung eingearbeitet werden.

Do-it-yourself: Selbst nachrüsten, aber wie?

Es ist schwierig, in Eigenregie den Tempomat nachzurüsten. Wer sich dennoch beim Upgrade selbst betätigen möchte, ist aufgerufen, vor dem Einbau des neuen Lenkrades oder des neuen Lenkstockhebels die Lenkung samt Airbags (Achtung: pyrotechnischer Treibsatz!) zu entfernen.

Das vorherige Abklemmen der Autobatterie ist das höchste Gebot, denn das Entfernen des Airbags kann bei unsachgemäßer Arbeit zu schwerwiegenden Verletzungen führen. Wie das funktioniert erklärt der ADAD in diesem Beitrag

Wurden diese Schritte sach- und fachgerecht durchgeführt, steht die richtige Verkabelung des Nachrüstetempomats an, für welchen es ein spezielles Werkzeug braucht. Auch folgen Anpassungen an den Kabelbaum. Im letzten Schritt wird das Steuergerät neu justiert.

Dies erfolgt mit Hilfe einer speziellen Software. Wie jeder sehen kann, ein Tempomat-Einbau ist nichts für ungeschulte Hände.

Was kostet eine Nachrüstung des Tempomats beim Profi?

Abhängig von Aufwand und Machbarkeit liegen die Kosten für eine Nachrüstung des Tempomats bei etwa 150 bis 600 Euro. Handelt es sich lediglich um den Kauf von Ersatzteilen, welche beim Händler bezogen werden, so liegen die Kosten bei rund 80 bis maximal 200 Euro.

Wird das Ersatzteil in einer professionellen Werkstatt eingebaut, ist mit etwa 100 Euro Zusatzkosten zu rechnen. Muss auch noch die zusätzliche Elektronik einmontiert werden, gesellen sich locker und leicht weitere 600 Euro zur Rechnung hinzu.

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Oliver Bechstein
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